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Coolpad F1 8297W - 1280x720p 5 Zoll, MTK6592 1,7 GHZ 2 GB RAM Nerdbench.de

Coolpad F1 8297W - 1280x720p 5 Zoll, MTK6592 1,7 GHZ 2 GB RAM Nerdbench.de

  1. Erbsenmatsch
    Heyho, mal wieder ein Review meines Blogs, wie immer größtenteils komplett hier, wie immer: Kritik und vorschläge in die comments.
    Komplettes Review: http://www.nerdbench.de/2014/08/coolpad-f1-8297w-octacore-smartphone.html


    Der Lieferumfang

    In der braunen Pappbox steckt neben dem Coolpad selbst noch ein USB Adapter sowie ein passendes MicroUSB Kabel. Unserer OVP lag kein EU-Netzstecker dabei, Nerdbench ist hiermit aber bestes ausgerüstet. Neben zwei kleinen Anleitungsheftchen finden wir sonst nichts: weder eine – inzwischen fast üblich gewordene – Schutzfolie zum Beginn noch ein Case oder aber ein Headset.

    Die Technik
    Auf der Front befindet sich kein Logo, dafür ein 5 Zoll IPS Display mit 1280 x 720 Auflösung. Darüber wurde die Frontcam sowie Ohrmuschel und einige Sensoren verbaut. Auf der unteren rechten Seite finden wir den MicroUSB Port, der Klinkenstecker befindet sich auf der Oberseite. Während der Powerbutton auf der rechten Seite des Gehäuses angebracht wurde, kann die Lautstärke links mit dem Volumen-Rocker verringert oder erhöht werden.

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    Die Oberseite des Coolpad F1

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    Rechts befindet sich nur der Power-Button
    Auf der Rückseite wurde neben dem Logo und dem Speaker die Back-Kamera mit 13 Megapixeln sowie ein einfacherer Blitz verbaut. Die 13 Megapixel beziehen sich wie so oft auf die 4:3 Auflösung. Unter dem Akkudeckel lässt sich der 8 GB interne Speicher per MicroSD Karte erweitern, sowie zwei Micro-Simkarten verstauen. Der Akkudeckel lässt sich leicht entferne und auch wieder aufbringen.
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    Unten rechts wird das Gerät geladen

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    Der Volumen Rocker wurde links angebracht

    Im Inneren tickt ein MTK6592 OctaCore A7 Prozessor mit 1,7 GHz. Dazu spendiert Coolpad seinem Smartphone 2 GB Ram, Android 4.2 samt den notwendigen Gapps (wie dem Playstore) und eine Mali 450 GPU. Die ganze Technik wird mit einem 2.500 mAh Akku mit Strom versorgt. Neben WLAN steht auch Bluetooth bereit, nur NFC vermisst die Nerdbench an Bord.

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    Das 5 Zoll Display der Coolpad F1

    Das Display…

    … ist eine wahre Augenweide. Schon beim ersten Powerup bemerkt die Nerdbench, dass es eben nicht nur auf Pixel ankommt, schließlich handelt es sich hierbei nur um einen 720p Screen. Die Farben des Coolpad F1 8297W wirken satt und kraftvoll, die Blickwinkel sind sehr gut und auch im Freien lässt sich das Smartphone gut bedienen. Weder tauchen im Test Ghost-Touches auf, noch verselbständigt sich der Screen auf andere Weise.

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    Auch im Freien ablesbar: das Coolpad F1 Display
    Der Ton
    Gerade wenn man sich draußen befindet und sich auf der Speaker verlassen muss (nicht etwa, um die Leute mit den neusten Chart-Hits zu terrorisieren, sondern um sich durch die Gegen navigieren zu lassen), sind wir immer froh über gute Lautsprecher – und genau das ist beim 8297W der Fall: der Speaker liefert zwar nicht das ausgewogenste Klangbild, kann aber auch auf voller Lautstärke zweifelslos überzeugen. Für längere Wiedergaben empfehlen sich zwar auch hier externe Lautsprecher wie die Boombottle von Scosche, dennoch lässt sich mit den verbauten Komponenten auch beim telefonieren etwas anfangen.

    Die Kamera
    Das 13 Megapixel nicht gleich 13 Megapixel sind, wissen wir nicht erst seit den eher durchwachsenen Fotos des iNew V3 und den im Vergleich dazu hervorragenden Bildern der Xiaomi Mi3 Kamera: das Coolpad F1 macht sehr gute Fotos, die auch bei dunkleren Umgebungen überzeugen können. Das UMi X3 hat zwar ein Stück weit die Nase vorn, kostet aber auch deutlich mehr als das F1. Alle Bilder, die die Nerdbench geschossen hat, gibt es an dieser Stelle.

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    Coolpad F1 8297W Beispielbild der 13 Megapixel Kamera

    Das Betriebssystem

    Das Coolpad kommt mit Android 4.2 daher. Dazu gibt es einen Hersteller-Aufsatz, der leicht verspielt wirkt, aber schön anzusehen ist - etwa wie MIUI. Letzteres haben wir in der vergangene Woche auf unser Gerät geflashed. Dies geschah nicht, weil das F1 fehlerbehaftet daher kam, sondern weil MIUI sehr schön und anpassungsfähig ist. Wir haben uns spätestens seit dem Xiaomi Mi3 restlos in das Betriebssystem verliebt. Bisher gibt es noch keine Android 4.4 Build, es steht aber zu erwarten, dass diese in der Zukunft von Moddern erstellt wird: das F1 hat in kurzer Zeit schon eine große Community hinter sich aufstellen können – wir hoffen, dass diese noch größer wird.

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    Das Original Rom kommt noch mit etwas China-Falir

    Das F1 kommt im Auslieferungszustand ohne Root oder ähnliches – neben der Anleitung, wie man das Gerät mit einer neuen Firmware bestückt, haben wir an dieser Stelle auch den Root-Vorgang erklärt.

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    Nerdbench hat MIUI auf das Coolpad F1 installiert

    Die Batterielaufzeit

    Auch wenn 2.500 mAh erst einmal wenig klingen: das Coolpad F1 ist dank OctaCore Prozessor sehr sparsam und bringt die Nerdbench so gut über den Tag, obwohl wir ganztägig zur Pebble connected sind und 30-45 Minuten Bluetooth Musik auf unsere Kopfhörer übertragen lassen. Wem der Akku trotzdem noch zu knapp bemessen ist: dank abnehmbarem Backcover kann jener getauscht werden. Leider funktioniert bis heute die App System Monitor nicht auf OctaCore Geräten, das Problem hatten wir bereits im Mai dem Software-verantwortlichen gemeldet.

    Die Performance

    Selbst ohne Custom-Rom läuft beim Coolpad F1 alles flüssig: das Gerät navigiert problemlos durch Android 4.2, lässt unsere Minions ohne Verzögerung durch Grus Labor laufen und die Häuser der Nachbarschaft in Simpsons – Tapped Out ernten. Auch YouTube Filme sind kein Problem für den OctaCore. Wir konnten mit Ausnahme des bereits erwähnten System Monitors keine App finden, welche nicht auf dem F1 läuft.

    Die Konnektivität

    An Bord befindet sich unter anderem WLAN. Dank starken Antennen im Inneren des Coolpads haben wir keine Probleme uns mit dem heimischen oder auch öffentlichen Netzen (wie beispielsweise im Pressebereich der Gamescom) einzuloggen. Die Verbindung läuft zügig und lässt keine Wünsche übrig. Genauso problemlos funkt Bluetooth: Nerdbench verbindet sich zur Sphero 2.0 sowie Pebble Smartwatch. Da das Coolpad F1 noch nicht mit Android 4.3 daher kommt, können wir uns nicht mit der LG G Watch verbinden. Auch über GPS verfügt das Coolpad – ganz ohne Software-seitigen Fix findet das Gerät schnell eine Verbindung und trackt unsere Bewegungen auf dem örtlichen Sportplatz mit Runtastic.

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    Das Coolpad F1 zusammen mit der Sphero 2.0

    Das Fazit

    Mit dem Coolpad 8297W liefert der Hersteller ein ordentliches Gerät ab, was dank ausdauernder Akkulaufzeit und gutem Display die Nerdbench Redaktion überzeugen kann. Inzwischen hat sich der Preis bei etwa 150 Euro eingependelt und stellt somit ein sehr gutes Preis/Leistungs-Verhältnis her. Wir geben beide Daumen hoch!