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Doogee DG280 Review - Budget 4.4.2 KitKat / 5.0 Lollipop, MT6582, 1GB RAM, 4.5" FWVGA

Doogee DG280 Review - Budget 4.4.2 KitKat / 5.0 Lollipop, MT6582, 1GB RAM, 4.5" FWVGA

Pros
  • Vergleichsweise gutes GPS
  • Stabiles Cover gegen Stöße
  • Preis/Leistung
Cons
  • Geringe Auflösung
  • Mittelmäßige Verarbeitung
  • Farbgebung nicht für jedermann
  1. KloNom
    Wie immer können die Bilder in höherer Auflösung sowie der gesamte Text in netter Formatierung auf dem Blog gefunden werden ;):
    http://klonom.com/doogee-dg280-leo-review-germandeutsch/


    Das DG280 Leo von Doogee ist ein Android Dual SIM Smartphone im untersten Preissegment. Es besitzt einen MT6582 Quadcore SoC mit 1 GB RAM, 8 GB ROM, Android 4.4 KitKat und 4.5″ Display mit einer FWVGA Auflösung. Das DG280 wurde netterweise vom DealeXtreme Online Shop bereitgestellt und ist für knapp 73€ →hier zu bekommen.


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    Spezifikationen:
    -MT6582 Quadcore Prozessor (je bis zu 1.3 GHz)
    -Android 4.4.2 KitKat
    -Update auf Android 5.0 Lollipop
    -1 GB RAM
    -8 GB ROM
    -4.5″ FWVGA IPS Display (854×480)
    -Dual SIM (3G/2G) (1xMicro, 1xMini (Normal))
    -MicroSD Slot
    -5.0 MP + 1.3 MP (laut Doogee)
    -1500 mAh Akku (offiziell 1800 mAh)
    -Sensoren: Beschleunigung, Licht und Nähe
    -USB OTG





    Lieferumfang:
    Das Leo wird in einem recht kompakten, hauptsächlich weißen Karton geliefert. Bei der Printqualität merkt man, dass es sich um ein wirklich Low-Cost Budget Gerät handelt: Die Farben wirken blass und man erkennt schwache weiße Streifen im Druckbild. Hier wurde anscheinend gespart. Auf dem Karton findet sich eine Abbildung des Geräts sowie eine kleine Zusammenfassung der Spezifikationen auf der Rückseite. Im Karton selber findet man neben dem Handy folgendes Zubehör: Ein USB Daten- bzw. Ladekabel, ein USB-Ladegerät, ein schwarzes Headset sowie ein kleiner Quickstart-Guide auf Englisch. Im folgenden Bild sieht man eine kleine Übersicht.



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    Unboxing Video:






    Erste Eindrücke:
    Beim ersten betrachten fällt zuerst die knallige Farbe auf: Die komplette Rückseite besitzt eine gummiartige Haptik in helltürkiser Farbe. Alternativ sind neben dieser Farbe auch noch Backshells in Schwarz, Gelb, Grün und Pink erhältlich. Das gummiartige Backcover umhüllt auch die stückweise die oberen Kanten der Vorderseite, welches das Gerät etwas stabiler gegen Stürze macht.

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    Die Frontansicht vom “Natural Leader”

    Auf der Vorderseite findet man die drei Android Navigationsbuttons: Menu, Home, Back (von links nach rechts). Diese besitzen keine Hintergrundbeleuchtung. Über dem Bildschirm sitzt die Frontkamera, der Nähe- sowie der Lichtsensor.

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    Auch in Gummi eingefasst: Die Lautstärkewippe

    Auf der rechten Seite befindet sich die Lautstärkewippe sowie ein Doogee Logo. Bei den Übergangen der verschiedenen Plastik-Materialien merkt man, dass hier gespart wurde. Hier ist die Verarbeitung nicht immer zu 100% sauber. Ebenfalls erkennt man teilweise kleine punktförmige Verfärbungen im helleren Plastik.

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    Die linke Seite mit dem Power-Knopf

    Auf der linken Seite befindet sich der Powerknopf als auch hier ein Doogee Logo. Insgesamt haben die Lautstärkewippe sowie der Powerknopf einen angenehmen Druckpunkt zum Gerät hin.

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    Kleiner Pluspunkt: MicroUSB Anschluss an der Unterseite

    Auf der unteren Seite findet man die MikroUSB-Schnittstelle und eine kleine Aussparung für das Mikrophon. Persönlich gefällt mir die MikroUSB-Schnittstelle an der unteren Seite des Handys immer besser als oben, da es beim Laden und gleichzeitigen Benutzen von Vorteil ist.

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    Die Ansicht der oberen Teils

    Auf der oberen Seite befindet sich der 3,5 mm Klinke Kopfhöreranschluss.

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    Die Rückseite ist sehr griffig

    Auf der Rückseite befindet sich die Kamera mit Blitz sowie der Lautsprecher. Hierbei ist die Oberflächenstruktur des Backcovers gut zu erkennen.

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    Der 3G Dienst lässt sich zwischen den SIM-Karten umschalten

    Unterhalb des Backcovers finden sich die Einschübe für die beiden SIM-Karten (1xMikro, 1xMini (“Normal”)) sowie für die MicroSD Karte. Bei den SIM-Slots gibt es keinen dedizierten 3G Slot, sondern es lässt sich per Android Menü auswählen, welcher per 2G und welcher per 3G funken soll.





    UI/Android:
    Das DG280 wird mit Android 4.4.2 KitKat ausgeliefert. Außerdem unterstützt es offiziell FOTA (Firmware Over The Air). Allerdings werden die neuesten Updates (welche auf der Doogee Seite zum Flashen bereitstehen) nicht gefunden.
    Als UI kommt das Leo mit einem Launcher von Doogee, welcher jedoch sehr nah am Stock Android ist. Da sich dieser ja bekannterweise sowieso durch andere Launcher ersetzen lässt gehe ich hier weiter nicht darauf ein und hänge ein paar Impressionen an.

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    Performance:
    Das Doogee DG280 läuft auf dem schon etwas angestaubten, für einen “Average-User” aber immer noch genügend potenten MT6582 mit einem 1 GB RAM. Um die Performance des Geräts möglichst objektiv zu bestimmen wurden der Antutu (V5.6.1), Geekbench 3 sowie der 3DMark Benchmark ausgeführt. Die Ergebnisse könnt ihr in den nächsten Bildern sehen:

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    Die Ergebnisse spiegeln die typische Performance eines Geräts mit dem MT6582 und einem GB RAM wieder. Für intensive Nutzer wird dies zuwenig sein, für tägliches Surfen, Musik hören und Messaging jedoch genug. Im Allgemeinen läuft das Gerät recht flüssig, allerdings hängt es hier und da etwas (insbesondere beim Scrollen). Hierbei würde ich allerdings eher auf einen minderwertigen Touchscreen tippen (dieser besitzt nur 2 Point Touch) als auf die Rechenperformance des Geräts.





    Speicher:
    Das DG280 wird laut offiziellen Spezifikationen mit 8 GB ROM ausgeliefert. Diese sind wie bei den meisten Androiden in die Partitionen Telefonspeicher und internen Speicher aufgeteilt. Die genaue Aufteilung und der Anteil an freien Speicher im Auslieferungszustand ist in den folgenden Bildern zu sehen:

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    Damit ergibt sich folgende Aufteilung:
    -Interner Speicher: 1.44 GB (davon 1.33 GB verfügbar)
    -Telefonspeicher: 4.17 GB (komplett benutzbar)
    -Insgesamt: 5,61 GB (davon 5,5 GB verfügbar)

    Außerdem besitzt das DG280 einen MicroSD-Kartenslot. Neben diesen Speichern unterstützt es auch USB OTG (getestet).







    Kamera:
    Hier ein paar Bilder von der Hauptkamera.

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    Und noch welche von der Frontkamera:

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    Man merkt, dass bei den Kameras gespart wurde. Die Kameras sind für kleine Schnappschüsse noch ausreichend, für mehr aber nicht. Im Angesicht für die Verwendung eines Zweithandys ist dies je nach Prioritäten noch zu verschmerzen. Interessant ist, dass in der früheren FW Revision R02 auch für die Hauptkamera nur eine maximale Auflösung von knapp 1.3 MP angeboten wird. Dies lässt auf eine möglicherweise deutlich niedrigere native Auflösung der Rückkamera schließen.





    Sensoren:
    Das DG280 besitzt drei Sensoren: Beschleunigung, Licht und Nähe. Alle 3 Sensoren sind funktionsfähig und tatsächlich vorhanden. Den Licht- und Nähesensoren merkt man die Sparmaßnahmen an: Diese funktionieren durchaus zuverlässig (Lichtsensor scheint einen kleinen Offset nach oben bei mir zu haben), haben jedoch eine kleinere Auflösung als sonst (Nähesensor besitzt 2 Stufen, bedeckt und nicht bedeckt-für das Abschalten beim Telefonieren ausreichend). Anbei ein Screenshot von Sensor Tool Box:

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    GPS:
    Das GPS hat mich überrascht – Nach den vielen Sparmaßnahmen habe ich auch beim GPS keine größeren Erwartungen gehabt. Der Erstfix im “Kaltzustand” klappte nach wenigen Sekunden, nach einigen weiteren Sekunden stieg die Genauigkeit auf bis auf 3 m. Auch das Navigieren klappte ohne Probleme: Der GPS Empfang war konstant, es gab keine Verbindungsabbrüche und für Chinaphone-Verhältnisse nur ein sehr kleines Nachdriften. Insgesamt hier also ein Daumen hoch für die GPS Leistung bei dem Budget Gerät. Anbei ein Screenshot über den Empfang sowie die verwendeten Satelliten.

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    Akku:
    Laut Herstellerangaben besitzt das DG280 einen Akku mit einer Kapazität von 1800 mAh. Eigenes Nachmessen der Kapazität brachte einen Wert von rund 1500 mAh zu Tage. Das klingt zuerst nach sehr wenig, die Kombination der geringen Auflösung, des kleineren Display und dem Quadcore Prozessors lassen das Gerät bei (meiner) durchschnittlichen Benutzung rund anderthalb Tage durchhalten. Bei der bei mir vorinstallierten FW Revision R02 gab es plötzliche Akkueinbrüche bei knapp 20% (sogar eher plötzliches Ausschalten als “Einbruch”). Das Update auf die neueste R10 Revision behob diesen Bug weitestgehend. Hier hat Doogee gut nachgearbeitet. Anbei die Ladeverlaufskurve des Akkus.

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    Ladeverlauf des Doogee DG280







    Unterstütze Bänder:
    Anbei die unterstützen Bänder. Die 3G Bänder lassen sich auf per Android Menü auf jeweils einen SIM-Slot umschalten.

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    WLAN Empfang:
    Der WLAN Empfang des DG280 ist durchweg gut. Im beispielhaften Vergleich zum Cubot Zorro und NO.1 Mi4 sogar überdurchschnittlich gut wie im nächsten Bild zu erkennen ist (Alle 3 Messungen an der selben Stelle, 2 Wände in der Sichtverbindung zum Router).

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    Von Links nach Rechts: WiFi Empfang vom DG280, Cubot Zorro und NO.1 Mi4







    Display:
    Das 4.5″ große Display löst mit einer Auflösung von 854×480 auf. Hierbei handelt es sich um keine OGS. Einige Shops listen bei dem DG280 ein TFT Display auf, was die gute Blickwinkelstabilität jedoch ausschließen lässt. Das Handy besitzt ein IPS Display. Die Auflösung klingt sehr gering, ist meiner Meinung nach bei der recht kleinen Display-Diagonalen aber zu verkraften. Man merkt, dass man kein HD Display in der Hand hat, aber es ist noch lange kein Pixelbrei.







    Virus-Scans:
    Das Handy ist komplett Malware-frei laut G-Data Scan.

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    Weitere Infos:
    -Maximale SAR-Werte: 0.30 W/kg, 0.53 W/kg, 0.78 W/kg (Kopf, Körper, Hotspot)
    -Gewicht: 136 g
    -2 Point Touch Touchscreen
    -Unterstützt Gast-Modus von Android KitKat







    Verschiedenes:
    Das Doogee DG280 besitzt keine Notification LED. Es unterstützt Smart Wake (Double Tap to Wakeup, Gesten auf dem ausgeschalteten Display um direkt verschiedene Apps zu starten). Dieses war in der R02 noch recht verbuggt (ließ sich zum Teil nicht ausschalten), in der neuen R10 Revision jedoch fehlerfrei. Google Apps sind vorinstalliert. Das Phone wird in einem nicht gerooteten Zustand ausgeliefert. Die R10 Revision lässt sich nach meinen Versuchen nicht durch 1-Click-Tools rooten. Laut einem User auf xda-Developers ist dies jedoch mit der R04 Revision (ebenfalls auf der Doogee Seite verfügbar zum herunterladen) per Root Genious möglich.







    Review Video:








    Fazit:
    Alles in allem ist das Doogee DG280 ein solides Low Budget Android Einsteiger-Smartphone. Man merkt dem Handy die Sparmaßnahmen ein einigen Stellen an (unter anderem Display), es bietet aber gleichzeitig eine gute Grundausstattung für den Preis (zum Beispiel gut funktionierendes GPS, Android KitKat). Als Haupthandy kann ich das Gerät nur bedingt empfehlen, es ist jedoch ein durchweg empfehlenswertes Handy meiner Meinung nach als Zweitgerät für beispielsweise Partys oder User mit niedrigen Anforderungen. Besonders die durchgezogene gummiartige Ummantelungen steckt Stöße und Fälle gut weg (bereits mehr oder weniger freiwillig getestet :grin:).


    Pro's Contra's
    Vergleichsweise gutes GPS Geringe Auflösung
    Stabiles Cover gegen Stöße Mittelmäßige Verarbeitung
    Preis/Leistung Farbgebung nicht für jedermann