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HDC One Testbericht

HDC One Testbericht

  1. Erbsenmatsch
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    Hoi!Ich hab vor kurzem mir ein HDC One ( 9299A) gekauft. Das hab ich nun auf Herz und Nieren für meinen Blog (ServingTech) getestet. Das wichtigste kopiere ich mal zusammen (ist geschrieben in der "wir, uns, ServingTech"-Form

    Der Lieferumfang
    In der Packung, die ebenso sehr an das HTC One erinnert, befindet sich ein Netzteil, sowie ein Headset, eine Schutzfolie für den Bildschirm und eine Anleitung. Das HDC verfügt über eine 1,600 mAh Batterie. Diese ist allerdings fest im Gerät installiert. Da wir hier bei ServingTech echte Unboxer sind, haben wir allerdings diese Hülle aufbekommen. Geschafft haben wir das ohne Tools, nur mit den Fingern.Dabei muss man allerdings Vorsicht walten lassen: Der Einschaltknopf sowie der Lauter- / Leiser Button könnten dabei verloren gehen. Am besten merkt man sich auch direkt, wie rum sie im Gerät stecken. Damit erspart man es sich, wie ServingTech, das Gerät erneut aufmachen zu müssen.


    Das Gerät
    Beim HDC One handelt es sich um ein MT6589 QuadCore Smartphone mit 1,2 GHZ. Dazu gesellen sich 4 GB Rom und 1 GB Ram. Daneben gesellt sich eine 1,8 Megapixel Front Kamera. Diese wird auf der Rückseite von einer 8 Megapixel Kamera unterstützt – das sagt zumindest Antutu Benchmark und die Rückseite selbst. In der vorinstallierten Kamera-App kann man jedoch nur 6 Megapixel auswählen. Neben dieser Kamera sitzt der sehr magere LED Blitz.


    Die Partitionen
    Die meisten Chinaphones kommen mit schlecht partitionierten Speichern: Es gibt ein Gigabyte für Apps und 2 Gigabyte für andere Sachen. Uns war es wichtig, diesen Fehler direkt zu beheben. Unser One kam gerooted, deswegen war der erste Schritt für uns nicht nötig: Erhält mein Gerät ohne Root muss man nur dieses Archive herunterladen und ausführen. Ein Reboot später ist das Gerät gerooted. Danach installiert man per „MobileUncle“ die CWM Recovery und nach einem weiteren Reboot ist man bei der letzten Notwendigen Installation angekommen, dem „Metoes MTK Tool“. Das Tool bietet verschiedene Optionen, wie man sein Gerät partitionieren möchte. Es wird auch geschildert, welche Größen zu empfehlen sind ohne sein Gerät im schlimmsten Fall zu einem Briefbeschwerer zu machen.


    Der Prozessor
    Im HDC One tickt ein MediaTek Prozessor – genauer gesagt ein MT6589. Dabei handelt es sich um einen Cortex A7 Prozessor, der mit 1,2 Ghz taktet. Auf dem Chip vereint ist die ARM CPU, die PowerVR 5XT GPU und ein Wireless Modem Chip. Die PowerVR kann Full HD wiedergeben und aufnehmen bei 30fps. Das Modem auf dem MT6589 verfügt über HSPA+ sowie Dual Sim. Dem aufmerksamen Leser ist bereits aufgefallen, dass das One allerdings nur ein Single Sim Gerät ist. Da hat man sich wohl zu Gunsten des Designs gegen den eigentlich bei den Chinesen sehr beliebten zweiten Slot entschieden. Der Prozessor unterstützt zur Freude von ServingTech Miracast Technologie und natürlich Wireless Lan N, sowie Bluetooth 4.0, GPS und sogar FM Radio – wobei wir letzteres noch nie wirklich mit unserem Smartphone verwendet haben.Das DisplayDie ServingTech Redaktion liebt das Display des HDC Ones. Mit unseren bisherigen Displays kann es das HDC One locker aufnehmen. Das 4,7 Zoll Display bietet eine Auflösung von 1280 mal 720 und darüber hinaus sehr schöne Betrachtungswinkel, die vor allem das xTouch ausstechen, aber auch das Pomp W99. Egal was wir auf dem HDC One starten, es sieht einfach unheimlich gut aus: Filme, Spiele – auch die alltäglichen Apps.

    Die Gaming Performance
    Mit unserem Springfield haben wir das xTouch an den Rand der Verzweiflung gebracht: es stockte hier, es hing da. Kein Wunder, denn der DualCore MTK6577 ist schließlich nicht der leistungsstärkste Prozessor. Mit dem MT6589 sollte das anders werden. Dennoch blieben unsere Erwartungen enttäuscht: Beim Intro von Minion Rush stockt das Spielvergnügen immer wieder und auch im Spielverlauf wird das nicht zwangsläufig besser. Wir sind vom großen Bruder des Prozessors, dem MT6589T, sehr viel flüssigere Performance gewöhnt, als das, was uns das One hier liefert.

    Der Sound ist ziemlich leise!
    Wir haben ihn im Engineer Mode gepushed.

    Die Connections
    Das One bietet mit Bluetooth, Wireless Lan und GPS alle nötigen Connections, die wir im Alltag brauchen und nicht mehr missen wollen.Der Wireless Lan Empfang ist für die Größte des Gerätes sehr gut und übertraf unsere Erwartungen, nach dem wir von einem 5 Zoll Gerät eher unbegeistert und enttäuscht waren. Wir können in allen Bereichen der Redaktion mit Wireless Lan surfen, auch wenn das Wlan manchmal aussetzt. Dies passiert vorallem, wenn man gerade in einen ganz anderen Bereich der vier Wände wechselt. Nach kurzem Reconnect ist die Verbindung allerdings wieder da.

    Die Kamera
    Ein wirklich großer Schwachpunkt des Gerätes ist die Kamera: Diese kann weder im Hellen noch im Dunkeln wirklich überzeugen. Der „Blitz“ ist nicht viel mehr als eine Benachrichtungs-LED.Wer hier die Teile eingebaut hat gehört entlassen und mit Berufsverbot belegt. Wir hier bei ServingTech können nicht nachvollziehen wie man ein Gerät, das uns bisher sehr überzeugt hat, mit der Kamera so in Dreck ziehen kann. Für den Otto-Normal User kann das definitiv ein No-Go sein. Die Kamera erhält eine glatte 6 von ServingTech und zieht den Schnitt des HDC Ones sehr runter.

    Das Fazit:Für 160 Euro ist das das HDC One eine recht ordentliche Smartphone Alternative. Ein vollwertiges Smartphone erhält man allerdings auch schon für weniger Geld – ohne, dass es sich dabei um einen Klon handelt. Möchte man trotz alledem die Optik eines HTC Ones mit auf die Straße nehmen, ohne dafür 300 Euro und mehr für die Mini oder 500 Euro und mehr für die große Edition zu bezahlen, so ist man beim HDC One genau richtig gelandet. Allerdings müssen klare Abstriche bei der Kamera und der Performance gemacht werden, die man vor allem bei Spielen deutlich merkt.

    Ihr könnt mich gerne löchern, wenn ihr noch Fragen zum Gerät habt.

    Der komplette Test mit großen Bildern befindet sich hier: http://servingtech.blogspot.de/2013/10/hdc-one-9299a-lohnt-sich-der-kauf.html