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iNew V3 - 5 Zoll 1280x720p, 13 MP B - 5 MP F - MediaTek MT6582 1,3 GHz

iNew V3 - 5 Zoll 1280x720p, 13 MP B - 5 MP F - MediaTek MT6582 1,3 GHz

  1. Erbsenmatsch
    Hallo, für meinen Blog hab ich mal wieder ein Review gemacht und das wird wie immer auch hier geposted. Deswegen ist der Testbericht in Wir/Nerdbench Form geschrieben. Den kompletten Testbericht gibt es hier: http://www.nerdbench.de/2014/08/inew-v3-solides-chinasmartphone-mit.html alle Beispielbilder hier: http://www.nerdbench.de/2014/08/inew-v3-beispielfotos-der-13-megapixel.html

    here we go:
    Der Lieferumfang
    Öffnen wir die OVP des iNew V3 finden wir das Smartphone selbst sowie ein kleines Anleitungsheftchen vor. Dazu gibt es ein USB Kabel und das passende Netzteil. Wirklich erfreulich ist die zweite Display-Schutzfolie die dem Gerät bei liegt: auf unserem iNew V3 war bereits eine solche angebracht. Eine Zugabe auf die iNew gerne verzichten dürfte: die Kopfhörer. Diese klingen nicht gut und fühlen sich bereits billig an, kaum dass man sie in die Hand nimmt.
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    Die Akkulaufzeit
    Mit 1820 mAh ist der Akku des iNew V3 etwas schmaler geraten als in anderen Geräten mit dem MT6582 – das eFox Value C6 kommt beispielsweise mit 180 mAh mehr daher. Den Unterschied merkt man gefühlt auch im Alltag: während beim C6 am späten Abend noch Raum nach unten ist, läuft das V3 auf den letzten Metern und wünscht sich ein Ladegerät herbei. Sollte dem iNew V3 doch mal der Saft ausgehen, ist der Akku in knapp unter 2 Stunden wieder aufgefallen: für ein Prozent benötigt das Gerät 1 Minute und 10 Sekunden (getestet mit System Monitor).

    Das Display
    Das IPS Display kann überzeugen: egal ob wir Filme oder Serien schauen, die Farbwiedergabe oder aber auch die Winkel sind sehr gut. Dank des guten Helligkeitwertes können wir das V3 auch problemlos zur Navigation (s.u.) in unserer Fahrrad-Halterung von Herbert Richter einsetzen - so finden wir nicht nur durch die Voice Commands den Weg zum Ziel.

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    Der Ton
    Ein wenig dreist sind die Stereo-Lautsprechergrills auf der Unterseite des V3s schon: das Chinasmartphone kommt nur mit einem Monolautsprecher daher, der ruhig etwas lauter ausfallen dürfte. Den Wecker wird man problemlos hören können und auch Anrufe unterwegs hören – wir verlassen uns allerdings stark auf den Vibrationsalarm. Während Gesprächen hören wir das Gegenüber sehr gut, auch die andere Seite klagt nicht Verständigungsprobleme.

    Die Performance
    Ein Blick auf die Leistungsdaten reicht eigentlich bereits, um zu wissen, dass das V3 flüssig läuft: dank dem QuadCore Prozessor von MediaTek ist das Smartphone gut gerüstet für den Alltag. Die gelben Bewohner unseres Springfields in Simpsons Tapped Out sammeln fleißig auch größere Geldmengen ein. Die Minions in Minion Rush schicken wir Runde für Runde über die Leitungen in Grus Labor und bei Asphalt 8 quietschen die Reifen ganz nach unserem Geschmack. Alltägliche Aufgaben wie Google Docs, WhatsApp oder ähnliches sind auch kein Problem für das V3: mit etwa 60 installierten Apps haben wir noch 300 MB Ram frei und das Smartphone muss nicht täglich neugestartet werden um wieder flüssig zu laufen.

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    as vom eFox Value C6 bekannte Problem, das YouTube ins Stocken gerät konnten wir auch beim V3 feststellen. Andere Filmquellen laufen flüssig.

    Die Kameras
    Mit 13 Megapixeln möchte das V3 in der obersten Kamera-Liga mitspielen –schafft dies aber nur bedingt: die Fotos werden bei Tageslicht gut, im späteren Verlauf des Tages nimmt die Qualität zum Abend hin aber stetig ab.



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    Mit Blitz...

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    ... und ohne

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    Kaum löst man aus, werden die Bilder unscharf


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    Obwohl sie vor dem Auslösen noch scharf angezeigt werden

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    Ein Schild mit...

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    ... sowie ohne Blitz

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    Hier gelingt der Focus schon besser, aber das Bild bleibt unscharf

    Die Konnektivität
    Der schönste Teil am Smartphone Test ist für die Nerdbench eindeutig Bluetooth: wir verbinden uns schnell mit unserem Roboter-Ball Sphero und steuern jenen durch die Gegend. Gleichzeitig funkt das V3 die Audioausgabe störungsfrei an die Jawbone Big Jambox, ohne dabei die Sphero ins straucheln zu bringen wie es manchmal bei billigeren Geräten der Fall ist.

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    Die Sphero ist einsatzbereit!
    Per WLAN updaten wir zu Beginn erst einmal viele Anwendungen - das geschieht allerdings sehr langsam: das V3 kommt nicht mit dem stärksten WLAN daher, wodurch es desöfteren zu Verbindungsabbrüchen kommt. Darüber hinaus verbinden wir uns störungsfrei zu unsere GoPro Hero 3+ - leider wird die Fotovorschau vom V3 nicht unterstützt, das Bild bleibt folglich leer.

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    Per WiFi können wir zwar die Einstellungen ändern, aber kein Bild sehen
    Per NFC connecten wir uns normalerweise zur Sony DSC-QX100, welche so nicht nur die App aufrufen bzw. herunterladen kann, sondern auch das WiFi Passwort überträgt. Im Fall vom V3 kam so keine Verbindung zustande: die QX100 erkennt das V3 zwar, aber bricht nach einigen Sekunden ab. Zunächst war nicht mal das möglich: hat der Nutzer den Akkudeckel vom V3 entfernt, so muss die Antenne im Anschluss mit erhöhtem Druck wieder eingebunden werden. Das Pairing mit dem Supertooth Freedom wird auf diese Art ebenfalls erleichtert: ein kurzer Kontakt von Smartphone und Kopfhörern reicht aus, um die Bluetooth Verbindung herzustellen. Da der NFC Kontakt hier anstandslos funktioniert, würde Nerdbench zu gerne wissen, woran der Fehler mit der QX100 liegt - herauszufinden war dies nicht.

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    Unsere Bluetooth Kopfhörer Freedom verbinden sich problemlos mit dem V3

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    Die Kamera QX100 erkennt das V3 - danach passiert nichts

    Früher galten MediaTek Geräte als Garant für schlechte GPS Verbindung – dies ist mit der neuen Generation an Prozessoren Geschichte; dachten wir jedenfalls. Obwohl im V3 der selbe Prozessor wie im Kazam Thunder Q4.5 tickt - welches problemlose GPS Connections erlaubt - braucht das V3 erst Tricks, um sich korrekt zu verhalten. Wenn bereits Firmwares "GPS-Fix" im Namen tragen, ist dies normalerweise kein gutes Zeichen. Unsere Hoffnung ist, dass mit den kommenden Android 4.4 Updates diese Probleme beseitigt werden.


    Das Fazit
    Das iNew V3 ist inzwischen ein halbes Jahr auf dem Markt, der Nachfolger ist bereits erschienen. Das Gerät kann für etwa 139 Euro – plus 21 Euro Zollgebühren – dennoch überzeugen: gerade NFC ist in dieser Preisklasse sehr selten, 16 GB Speicherplatz sucht man nicht minder vergebens bei der Konkurrenz. Wir hätten uns noch MHL gewünscht – dieser Standard wird allerdings in den seltensten Fällen verbaut. Die Nerdbench kann das Gerät jedem ans Herz legen, für den auch die letzte Generation – zum vergleichsweise günstigeren Preis – in Ordnung geht.

    Geliefert von DX.com (@dx.com ). Ging über den GdSK. 10 Tage hats da versauert^^

    Kritik, Beschwerden, Verbesserungsvorschläge? Immer her damit!