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MStar S700 MT6752 Octa Core 5,5’’ 720x1280 LTE - Der abgespeckte MLAIS M7 Clone - Ora's Textreview

MStar S700 MT6752 Octa Core 5,5’’ 720x1280 LTE - Der abgespeckte MLAIS M7 Clone - Ora's Textreview

  1. Ora
    MStar S700 MT6752 Octa Core 5,5’’ 720x1280p IPS OGS FLT Screen 2GB 16GB Android 5.0 13.0MP Camera OTG FINGERPRINT LTE Smartphone

    Meine Motivation:
    AH stellte mir dieses Handy des chinesische Hersteller MStar für einem Test zur Verfügung. Ich konnte es testen und fertigte dieses Review an. Nun will ich dem CM Board meine Eindrücke nicht vorenthalten.

    Unboxing
    Das MStar S700 wurde in einem hellblauen und bedruckten original Pappkarton von MStar geliefert. Also alles was jetzt beschrieben wird, ist „Out of he Box“ mit Ausnahme der Apps, die ich für die Test benötigte. Schaut Euch das Video dazu an.
    Die Rückseite der Schachtel war mit den wesentlichen technischen Daten in 6 Sprachen (auch deutsch) beschriftet. Wir werden sehen, was die Versprechungen dieser Verpackung taugen. Zertifikationszeichen sind aufgedruckt. Das wird den Zoll sicher gefallen.
    Leider wurde ein nicht passender 3000mAh Akku des M1 anstelle des originalen S700 mitgeliefert. Hätte ich nicht gerade auch noch das MLAIS M7, wäre das Review hier schon zu Ende gewesen.

    ALLE ANGABEN zum AKKU beziehen sich auf den baugleichen AKKU des MLAIS M7.

    Videos Smartphone MStar S700 Unboxing mit Kuckucksei und erstes Einschalten (Kommentiert und in Deutsch)


    Video Smartphone MStar S700 Features (Kommentiert und in Deutsch)
    wird es nicht geben, da nahezu identisch mit MLAIS M7

    Video Smartphone MStar S700 GPS Online Navigation mit GMAPS (Kommentiert und in Deutsch)


    Inhalt der Lieferung
    • MStar S700 Smartphone
    • 1 x USB Kabel
    • 1 x Steckerladenetzteil (Ausgang 5V/1000mA mit einem EU fähigen Anschluss)
    • 1 x Akku (Nennkapazität 3000 mAh)
    • 1 x zusätzliche Schutzfolie
    • 1 x Head Set
    • 1 x 5 sprachige (ohne deutsch) Kurzanleitung
    Bilder Unboxing
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    Technische Daten: (Auszug)
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    Gehäuse
    • Das Gehäuse ist von außen betrachtet sehr gut verarbeitet.
      Metallrahmen schwarz mattiert ist ein Highlight des Handys. Das Metall ist auf dem ersten Blick nicht erkennbar aber bei Berührung spürt man es. Nicht nur das es edel erscheint, nein, so etwas bewährte sich schon bei anderen Handy, die mir aus der Tasche oder Hand fielen.
      Edel, weil metallisch gefasst, wirken auch die beiden umlaufenden metallischen schrägen Phasen um das Gehäuse sowie die Einfassung der Kamera und des Fingersensors.
      Die oft von mir bemängelte Griffunsicherheit bei glatter Rückwand spürt man nicht zuletzt durch diese metallischen Einfassungen nicht. Es liegt also sicher in der Hand.
      Ins Auge springt (zu mindestens beim schwarzen) der sehr schmale Steg um den aktiven Teil des Displays. Berechnet man den einnehmenden Flächenanteil die aktiven Displays von der Vorderseite kommt man etwa auf einen Wert von knapp 73%. Allerdings wird auch hier optisch geschummelt, denn um die aktive Displayfläche ist noch eine schwarze Einfassung vorhanden.
      Optisch gefällig sind auch die Markierungen der Softasten von denen es 3 gibt. Diese sind beim schwarzen auch gut ohne Beleuchtung erkennbar.
    • Die entfernbare Rückwand sitzt trotz der hohen Flexibilität straff ist aber auch mühelos entfernbar. Die Optik wirkt edel und beim Abklopfen findet man kaum „hohle“ Geräusche. Sie schließt ohne Spaltmaße und knarrt auch nicht bei Berührung. Das Feeling und Griffsicherheit erhöht die sich samtig anfassende Plaste. Gut ist, dass die Stelle zum Aushebeln deutlich zu sehen ist und nicht erst ertastet werden muss und mit einigermaßen intakten Fingernägeln zu öffnen ist.
    • Erwähnenswert ist, dass die Kamera leicht aufträgt und damit das Handy ohne originalen MStar Flip Case nicht plan aufliegt.
    • 168 g Gewicht sind für den 5,5 Zoller nicht zu viel und verraten eigentlich, dass man sich die Nennkapazität des Akkus mal etwas näher ansehen sollte.
    • Die Haptik wirkt für mich sehr elegant und diese Eleganz wird durch die Metallrahmen noch verstärkt. Mit 9.2 mm Dicke ist es bald schon ein „Flachmann“ und es ist leichter als z.B. das vergleichbare Kingzone Z1.
    • Die Lautstärkewippe und der Einschaltknopf sitzen auf der linken Seite. Zumindest für mich ungewohnt. Von außen wirken alle Tasten sehr hochwertig. Es gibt weder Klappern noch Spaltmaße.
    • Kopfhörerbuchse ist nicht von vorn sichtbar und sitzt oben. Achtung zarte Finger können sich leicht verletzen, da an dieser Stelle die Metallphase abrupt und relativ scharfkantig unterbrochen wird.
    • Die Mini USB Buchse für den üblichen Stecker sitzt auch oben und nicht mittig im Gehäuse.
    • Der Lautsprecher strahlt aus der hinteren Öffnung der Rückwand und daran hat man auch bei der Konstruktion des Flip Case gedacht.
    • Das Hersteller Logo sitzt auf der Rückwand. Auffällig ist, dass weder Prüf- noch andere zertifizierende Zeichen vorhanden sind.
    Bilder Gehäuse
    Abmessungen und Gewicht
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    Gehäuse
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    Geometrie und Overhead
    Bei der Dicke gibt es nur sehr geringe Abweichung zu der Spezifikation des Herstellers. Nachgemessen 8.93 mm
    Display
    Gemäß Herstellerangaben ist ein IPS Display verarbeitet. Der Touch Schirm bildet mit dem Display über OGS eine Einheit.
    Verbaut wird ein HD Display. Das hat bezüglich des Stromhungers sicherlich Vorteil. ICH sehe keine Pixel bei einem normalen Betrachtungsabstand. Die Konturenschärfe beim Betrachten von Webseiten mit Schrift leidet auch nicht darunter. – Damit verwandelt sich das vermeintliche Defizit eigentlich in einen Benefit, da der Stromhunger ist geringer.
    Zwar bleiben die Farb- und Schwarzwertstabilität auch bei einem schräg über die Diagonale gehenden Blick lange Zeit erhalten aber ich sah das schon besser, vor allen das schwarz wird schnell leicht milchig.
    Die automatische Helligkeitssteuerung arbeitet korrekt. Der Test in völliger Dunkelheit verläuft perfekt. Mit der Hand bekommt man es nicht dunkler. Die Tageslichterkennbarkeit ist nicht vergleichbar mit einem Spitzendisplay wie z.B. des iOcean X8. Das war bei dieser Preisklasse nicht zu erwarten.
    Die Gestenerkennung des Touch Screen arbeitet zuverlässig. Neben dem Double Touch für "Smart Wake Up" sind noch eine Menge andere Gesten zum Aktivieren von Anwendungen vorhanden. Leider gibt es keine Deaktivierung des Displays durch Doppel Touch wie z.B. beim ASUS zenFone 2
    Auf die Wireless Display Funktionen muss man bei diesem Handy nicht verzichten.
    Im Gegensatz zum nahezu baugleichen MLAIS M7 hat dieser Hersteller keine Hinweise auf Gorilla Glas in seinen technischen Spezifikationen. Auch sind beim M700 die Touchtasten unbeleuchtet.
    Zielsicherer und gut empfindlicher 5 Finger Touch allemal.
    Allerdings stört bei diesen Muster eher ein heller Fleck im unteren Teil des Displays. Diesen erkennt man allerdings nur mit dem AnTuTu Display Testprogramm.
    Übrigens versagt bei diesen Handy dieser Test. Immer wenn dieser auf nicht darstellbare Codes stößt, bleibt der Test stecken. Deshalb auch keine Screenshots davon.
    • keine Pixelfehler, keine Pixel mit bloßem Auge erkennbar
    • Farben auch schräg über die Diagonale Blickwinkel stabil.
    • Die drei Touchtasten im Touchdisplay sind nicht beleuchtet.
    • Touch Screen arbeitet außerordentlich flüssig, schnelle Eingaben sind möglich. Bei langsamen Scrollen kein Ruckeln.
    Dieses Handy unterstützt die drahtlose Übertragung des Displays, sprich Miracast.
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    Multi-Touch-Screen
    Ein 5 Finger Touch Screen ist aktiv. Der Touch ist zielgenau und empfindlich.
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    Performance/Android/Speicher
    • Android 5.0 64-Bit
    • Verbaut ist ein MT6752 64-bit Octa Core 1,7 GHz ARM Cortex-A53 der in Verbindung mit der GPU ARM MALi-T760, die eine Auflösung von 720 x 1080 px erreicht.
      Die Performance liegt bei für diesen SoC mittelmäßigen 44000 AnTuTu (5.7.1) Punkten und damit rund um 4000 Punkte weniger als beim M7.
    • ausreichender 2GB RAM (M7 3GB)
    • Von den 16 GB ROM stehen dem Nutzer etwa 12 GB zur Nutzung zur Verfügung. Es wird allerdings immer noch zwischen internen Telefonspeicher (2GB) und Telefonspeicher (11GB) getrennt. Eine externe 64 GB SD Karte im Phone wird unterstützt. Das USB On-the-go (OTG) Feature ist voll funktionsfähig. Damit sind natürlich auch externe USB Speicher nutzbar.
      Diese antiquierte Aufteilung zwischen internen Telefonspeicher (Programmspeicher) und Telefonspeicher ist leider auch bei dem S700 vorhanden und hier noch viele ungünstiger. 2GB Programmspeicher ohne Not stört alle die, die uneingeschränkt Apps installieren wollen. Selbst ein „Otto-Normal-Verbraucher“ kommt hier schnell an die Grenze.
    Zum SoC:
    Der MT6752 ist ein Octa Core ARM Cortex-A53 Prozessor mit 1,7 GHz getaktet und verwendet die GPU ARM MALi-T760. Der wesentliche Unterschied zum MT6592/95 SoC liegt in der verarbeitungsfähigen Bit Breite. Es ist eine 64-bit Octa Core CPU.
    Unterstützt Hardware-unterstützte Virtualisierung, mehr Bits können gleichzeitig verarbeitet werden, Unterstützung für 64-bit Betriebssystem, RAM > 4GB ist adressierbar
    Weder 64-Bit Betriebssystem noch Anwendungen sind vorhanden noch setzt man in dieser Klasse auf RAM > 4GB. Die im Moment genutzten 2 GB sind ein ausreichender Wert. Die Energiebilanz zeigt für mich auch keine besseren Werte.
    Deutliche Verbesserungen sind eher in den Bereichen DSP (on Board ALLE Broadband Signalverarbeitungen einschließlich LTE) und der externen Komponenten (jetzt das GPS mit GLONASS on Board, primärer 13 GP Kamera Support) zu erwarten.
    Deutlich schlechter ist allerdings der Display Support, denn dieser fehlt in diesem SoC. Und das genau merkt man. Schnell können 720 x 1280 bei nicht so guten Displays grenz wertig sein.
    Auf Miracast muss man allerdings beim MStar S700 nicht verzichten.
    Quelle

    Bilder Performance Test
    Antutu
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    Quadrant
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    CPU Prime
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    Geekbench
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    Ice Storm Extrem
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    Bilder System
    Geräte
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    Antutu
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    Bilder Speicher
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    Firmware Over-the-Air
    Das mittlerweile etablierte OTA Feature hat dieser Hersteller auch zur Verfügung. Nach dem ersten Einschalten war dieses OTA sogar notwendig und wurde erfolgreich absolviert.
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    Root
    Das su binary auf dem Phone ist im Auslieferungszustand nicht vorhanden und einen Root-Zugriff gibt es sowohl im System als auch in der ADB shell von Hause aus nicht.
    Da auch diese Handy ein 100%-iges „Out oft he box“ Handy ist, benötigt der normale Anwender, also Käufer diese Rechte nicht zwingend.
    Das „Out oft he box“ Verhalten ist ein Vorteil dieses Telefons. Alle notwendige Software ist vorhanden, der Play Store ist funktionsbereit und es gibt KEINE chinesisch sprachigen Apps, die gelöscht oder deaktiviert werden müssten.

    Eine Virenprüfung ergab keine Auffälligkeiten
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    Akku
    Ob die Angaben zu Nennkapazität (3000 mAh) aus der Luft gegriffen und wohl eher ein Marketing Gag um nicht zu sagen Etikettenschwindel sind, Sucht Euch es raus. Es gibt zwar einen, der mit 3000 mAh beschriftet ist, nur passt dieser mitgelieferte nicht in die Aufnahme, wohl aber der MLAIS M7 und der hat max. 2400 mAh.
    Gemessen hatte ich bei diesen damals eine nutzbare Kapazität von etwa 2276 mAh beim 3. Auflade Zyklus.
    Wie lange diese rund 2300 mAh Akku für Euch reicht, liegt in Eurer Hand, da es natürlich stark von den Nutzungsgewohnheiten abhängig ist.
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    Edit: 1.08.2015
    Original Akku wurde nachgeliefert. Auch mit 3000 mAh beschriftet, wiegt 43g, genauso wie der vom MLAIS M7 genutzte. Bleibt beim Etikettenschwindel.
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    2G/3G/4G
    Hier fällt mir im Vergleich zu allen bisherigen Phone an meinem Standort auf, dass der Empfang an meinen total unterversorgten ländlichen Standort aber auch nur mittelmäßig war.
    LTE zwar mit ALLEN deutschen Bändern möglich. Ein LTE Empfang im ePlus Netz konnte ich noch nicht testen (Alditalk).
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    Frequenzen
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    WLAN
    802.11 b/g/n/a Standard, funktionsbereit gute Empfindlichkeit im 2,5 GHz Bereich. Die Reichweite des 5MHz Bereiches ist technisch bedingt geringer. Aber im Vergleich zum Iocean X8 ähnlich gut, sogar ein wenig besser.

    Am Router
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    Weg vom/zum Router
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    1. Stock Beton Decke 5m Entfernung
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    NFC
    Nicht in der Spezifikation angegeben und auch nicht vorhanden

    USB On-the-go (OTG)
    Alle OTG Eigenschaften sind verfügbar und getestet (siehe Speicher Bilder).
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    GPS
    Zwei der Satellitennavigationssysteme (USA, RU) sind einsatzbereit (GPS, GLONASS).
    Die GPS Empfindlichkeit ist auch bei diesem Handy hervorragend. Ich stütze mich dabei nicht nur auf die Pegel und die Genauigkeit der Position, sondern habe auch hier eine Testfahrt unter schwierigen Bedingungen mit Google Maps (Online Navigation) erfolgreich durchgeführt. Dazu gibt es ein Video.
    Die Stabilität bei schnellen Richtungswechseln ist gut. Also beste Voraussetzungen wieder für „Out oft he box“.
    • Bei den Einstellungen des Standortmodus hat man 3 Möglichkeiten:
      • Hohe Genauigkeit (GPS/WLAN/Mobilfunknetz)
      • Energiesparmodus (WLAN/Mobilfunknetz)
      • Nur Gerät (GPS)
    • Antenne ist optimal dimensioniert, Empfindlichkeit ausreichend
    • Schneller Fix, auch innerhalb des Gebäudes
    • 100% für Online-Navigationssysteme geeignet (Google Navi)
    Chipsatz
    Chipsatz
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    Signalpegel und Genauigkeit
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    Google Maps Navi Online Navigation
    --- siehe Video

    Sensoren

    Es sind 5 Sensoren verfügbar, die funktionsbereit sind. Auf einem Gyrosensor muss man leider verzichten.
    Bilder Sensoren
    • Elektronischer Kompass
    • Lichtsensor
    • Annäherungssensor
    • Beschleunigungssensor
    • Drucksensor *)Dieser blieb ohne Funktion
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    Der Kompass ist damit funktionsfähig, wenn auch nicht sehr genau.

    Sprachqualität
    Die Sprachqualität während des Gespräches ist ausreichend. Ich höre die anderen gut verständlich und die anderen ebenso mich. Die Klangqualität der Freisprecheinrichtung ist mittelmäßig aber neigt weder zum „Kratzen“ noch ist es zu leise.

    Nachrichten/Status-LED

    • Es ist keine vorhanden. Weder beim Laden des Akkus, noch bei eingehenden Benachrichtigungen. Es konnte auch mit einem LED Testprogramm dies Funktion nicht nachgewiesen werden.
    Tasten und deren Beleuchtung
    Es gibt drei unbeleuchtete Touch- Tasten. Die Empfindlichkeit ist gut.
    Auch alle anderen Tasten bedienen sich gut. Gute Druckpunkte, kein Wackeln oder Spaltmaße.

    Software/Launcher
    • Es ist ein sehr nativer Launcher mit allen Standardfunktionalitäten vom Lollipop vorhanden
    • Google Play Store ist vorhanden und funktionierte. Das Handy startete beim ersten Einschalten auch ohne Einlegen einer SIM in Englisch. Wenn man vor dem ersten Starten oder nach einem Werksreset eine SIM einlegt, dann wird die Sprache auf die der Länderkennung umgeschaltet.
    • Im Auslieferungszustand befanden sich keine chinesisch sprachigen Apps. Für mich ein Plus für alle, die das Handy „Out oft he box“ nutzen wollen.
    • Der Launcher ist super schnell und läuft flüssig. Keinerlei Ruckeln auch bei langsamen Scrollen nicht.
    Launcher
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    Quickmenu
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    Play Store
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    Das 3D Schäfchen Wetter Widget leider nicht vorhanden.

    FM Radio
    Der geliebte FM Empfänger ist ausreichend empfindlich und Stereoempfang möglich. RDS vorhanden (Digitale Informationen der Sender werden angezeigt und digitale Informationen laufen durch). Stereo Empfang ist nachgewiesen. Auch im Flugmodus aktiv. Aufzeichnungen sind möglich. Die Klangqualität ist aber auch mit einem guten Headset nicht Hi-Fi, der Stereo Effekt beim Empfang von Stereosendungen ist aber spürbar.
    Ein wichtiger Pluspunkt, jedenfalls für FM Hörer.

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    Gestensteuerung
    Ausreichende und gut konfigurierbare Möglichkeiten, die gut funktionieren. Das ist echt ein nützliches Feature. Allerdings vermisse ich das Deaktivieren des Displays mit Doppel Touch, ähnlich zum ASUS zenFone 2.

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    Tethering
    Funktions-bereit

    Bluetooth Kopplung

    Die Telefon Kopplung mit meinem Uconnect im Chrysler war erfolgreich. Die Sprachverständlichkeit gut.

    Fingerprint Sensor
    Dieser arbeitet bei Handy zuverlässig. Dient aber nur zum Entsperren von Anwendungen oder Lock Screen. Nicht zum Scrollen durch das Menu.
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    Kamera
    Die Hauptkamera (Rear Camera) soll eine 13 MP und Blendenwert von F/2.2 für Fotos und einer Videoauflösung von 1920 x 1080 Pixel (1080p@30fps) sein.
    Die Rückkamera hat eine 5 MP Auflösung. Diese Kamera nutzt Blendenwerte von F/2.8. Das ist kein guter Wert und liegt deutlich unter dem Schnitt der Mittelklasse.
    Mögen die Pixel noch einigermaßen stimmen, aber in Kombination mit den eingesetzte Linsen ist auf vielen Bilder deutlich der bekannte rosarote Lichthof zu sehen. Da macht das Fotografieren keinen Spaß. Beim vorliegendem Testexemplar von MStar kommt außerdem ein sehr schlecht arbeitender Fokus dazu. Es gelingt kaum auf einen bestimmten Bereich zu fokusieren.

    Bei dieser Qualität lohnt sich eher nicht eine größere Menge Bilder rein zustellen, dadurch wird weder die Qualität noch der Eindruck besser. Dabei habe ich nur die einigermaßen gelungen rein gestellt. Beim Blick in die "Red Box" kommt richtig Freude auf... :(

    Funktionen:
    • Autofokus
    • Digitaler Zoom
    • Digitaler Bildstabilisierung
    • Geotagging
    • HDR
    • Touch-Fokus (falsch arbeitend)
    Blitz auch diesmal schlimmer als eine "Taschenlampe".

    Bilder Kamera

    Ferne
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    innen
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    mittel
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    nah
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    "Red Box"

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    Meine Bewertung

    • Kein außergewöhnliches Design. Meine Gier nach etwas metallischen Glanz verbunden mit der Hoffnung auf Stoß-Schutz wird nicht enttäuscht. Gehäuse und Design halte ich für gut gelungen und hinterlassen ein Hauch Eleganz verbunden mit praktischer Robustheit.
    • Hervorzuheben wäre, es kommt ein vollwertiges LTE- Handy ins Haus, welches in ganz Europa und vor allem auch im ländlichen Bereich von Deutschland nutzbar ist. Und das ohne Kompromisse, also ein Garant auf die Zukunft.
    • Es ist ein 64-bit SoC Handy, dessen SoC von Hause aus LTE sowie alle aktuellen WiFi und Bluetooth Standards beherrscht.
    • Ein Mehrfachsystem Navigationssystem ist an Board. GPS und GLONASS werden sicher und gut empfangen. Bei der Online Navigation zeigt das Handy keine Schwächen.
    • Auf Gesturing muss man auch nicht verzichten. Es stehen zahlreiche Smart Wake Up Funktionen zur Verfügung.
    • Da mit diesem SoC aber Kompromisse an das Display gemacht worden sind, ist trotz der Auflösung von 720x1280 keine Qualitätsminderung bemerkbar. Blickwinkelstabilität und Helligkeit sind gut, wenn ich auch schon bessere Ergebnisse beobachtet. Die Leuchtkraft ist im Freien ist knapp bemessen.
    • Gut in der Hand liegt es trotz seiner Größe durch die metallische Einfassung und der samtartigen Strukturierung der Rückseite. Ich hatte bei meinen Test nie das Gefühl, das es mir aus der Hand fällt. Es ist auch nicht zu schwer.
    • Die Sensorbestückung konzentriert sich auf das Wesentliche, der Drucksensor arbeitete nicht. Aber mancher freut sich über einen funktionierenden Kompass. Dass kein Gyrosensor dabei ist, überrascht nicht, weil nicht klassen typisch.
    • Normale Empfindlichkeiten auf allen Empfangskanäle (GSM/UMTS/LTE/WLAN/GPS). Auch auf 5GHz WLAN-Empfang muss man nicht verzichten, dieser ist im Vergleich mit den bisherigen Prüflingen sogar empfindlicher.
    • Für Autonavigation ist das GPS Teil des Phones eine wahre Freude. Gute Genauigkeit und ausreichender Signalpegel garantieren die Nutzung von Online Navigationssystemen wie Google Maps
    • USB On-The-Go ist an Board. Also einen Memory Stick über OTG Kabel anschließen ist leicht möglich.
    • Die Freunde von „Spielereien“ können sich über die herausragende Performance des 64-bit Quad Prozessors freuen. Unterstützt wird diese Performance durch ein 64—Bit Android.
    • Gut schneidet das Ding auch bei allen Performance- Test ab. 3D Spiele flutschen ohne zu Ruckeln.
    • Der Fingersensor funktioniert reibungslos, sogar sicherer als beim teureren Double MLAIS M7.
    Was mir nicht gefällt:
    • Trotz deutscher Spracheinstellung muss der Käufer auch etwas englisch können, weil nicht alle Menüs in deutscher Sprache erscheinen.
    • Bei der Kamera kommt auch bei diesem Handy Ärger auf und dass so richtig. Es gibt zwar bei der Hauptkamera einen besseren Blendenwert von F/2.2 als beim M7, aber auch hier ist der rosarote Hof in der Mitte der meisten Aufnahmen eine starke Qualitätsminderung. Dazu kommt beim S700 noch der außerordentlich schwach und fehlerhaft arbeitende Fokus. Damit gelingen im Nahbereich nur selten gute Aufnahmen. Die Kamera ist also ein Totalausfall.
    • So ein tolles Flip Case mit runden Bullauge und Analoguhr in der Anzeige, wie beim MLAIS ist nicht im Zubehör enthalten.
    • Durch die spekulative Angabe von 3000 mAh Nennkapazität des Akku werden Erwartungen genährt, die sich nicht halten können. Zwar sind die ersten Messergebnisse nicht vom Typ „Ausfall“ sondern eher Klassen typisch bei etwa 2300 mAh und der SoC sowie das HD Display tragen auch zur Sparsamkeit bei. Trotzdem harte Kritik von mir.
    • Obwohl auch beim S700 ein 16GB eMMC Speicher zum Einsatz kommt, ist die leider immer noch vorhandene Aufteilung der freien 13 GB auf zwei Partitionen antiquiert und sogar noch krasser als beim M7. Für Apps stehen hier nur 2GB und der Rest von reichlich 10GB für die Daten der Apps zur Verfügung. Vielleicht tröstet da, dass eine TF Speicherkarte eine Kapazität von garantiert 64 GB habe darf.
    • keine beleuchteten Sotftasten
    • keine Message LED
    Fazit: Wäre nicht dieser krasse Kameraausfall und die Fehllieferung des Akkus könnte man dieses S700 alternativ zum M7 nehmen, denn diese Unterschiede:
    • 2GB an Stelle 3GB RAM
    • unbeleuchtete Softtasten
    • schlechtere Partitionierung zu Lasten des App-Speichers
    sind marginal und verkraftbar.