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Oppo Find 7 Review (QHD, Snapdragon 801)

Oppo Find 7 Review (QHD, Snapdragon 801)

  1. dragon-tmd
    Ich kopiere hier mal meinen Testbericht zum neue Oppo Find 7 rein. Auf meiner Webseite gibt es mehr Details, Bilder und auch das Videoreview. Und zwar ohne Werbung. Ich habe das Gerät NICHT gesponsert bekommen, sondern selbst erworben:

    Hierzulande ist Oppo eher unbekannt, will sich mit dem neuen Find 7 aber nun endlich auch in Europa einen Namen machen. Bereits das kleinere Schwestermodell Oppo Find 7a kann durchaus mit Modellen der etablierten Konkurrenz mithalten. Das Oppo Find 7 mit seinem 5,5 Zoll großen IPS-Display mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel und Color OS 1.2.1 (Android 4.3 basiert), 3 GByte RAM und 32 GByte interner Speicher (samt Erweiterung über MicroSD-Karten) sowie einer 13 Megapixel-Kamera von Sony setzt hier aber nochmals einen drauf. Hier können nur das ViVo XPlay 3S oder das bekanntere LG G3 mithalten. Das genialste Feature am Oppo Find 7 ist aber die Rapid-Charge-Funktion. So kann man den 3.000 mAh starken Akku schon in nur 70 Minuten fast komplett aufladen. Neugierig geworden? Lest doch einfach meinen ausführlichen Test!

    Haptik / Design

    Die Rückseite der schwarzen Variante besteht nach Angaben des Herstellers aus Carbon und fühlt sich hervorragend an. Das Smartphone ist mit seinen Abmessungen von 153 x 75 x 9.2 mm aber recht gross und mit knapp 170 g auch nicht sehr leicht. Dafür liegt es trotzdem gut in der Hand. Beim Äußeren hat Oppo das Design des Find 7 beibehalten. Die Front ist in Schwarz gehalten und die Kanten sind leicht abgerundet. Über dem Display befindet sich der Telefonhörer sowie die Sensoren für Annäherung, Helligkeit und Gestensteuerung. Daneben sieht man die Frontkamera mit 5 Megapixel. Unter dem Display hat der Hersteller dem Find 7 drei kapazitive Tasten (Menü, Home, Zurück) spendiert, die aber nur sehr schwach hintergrundbeleuchtet sind. Am unteren Rand des Oppo Find 7 ist eine LED eingelassen, die beim Laden und bei Benachrichtigungen blau pulsiert.

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    Auf der linken Seite befindet sich der Ein-/Ausschalter während man auf der rechten Seite nur eine Lautstärkewippe findet. Einen Kamerabutton sucht man leider vergebens. Die beiden Mikrofone findet man auf der Unter- und auf der Rückseite, während der Micro-USB-Anschluss mit OTG Unterstützung auf die Unterseite gewandert ist. Der Kopfhöreranschluss ist auf der Oberseite zu finden und der Lautsprecher auf der Rückseite. Eine kleine Erhebung soll hier verhindern, dass die Öffnung beim Ablegen des Smartphones auf die Rückseite verdeckt wird. Das klappt aber nur bedingt.

    Lieferumfang

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    Im Lieferumfang enthalten ist ein spezielles Ladegerät mit einem Output von 4,5. Zudem bekommt man noch ein Micro-USB-Kabel sowie ein erstklassiges In-Ear-Headset samt passenden Ohrstöpseln. Ab Werk wurde zudem bereits eine Displayschutzfolie aufgebracht. Das Display selber wird aber trotzdem noch von Gorilla Glass 3 vor Kratzern geschützt. Wenn Du den kompletten Lieferumfang und einen direkten Vergleich zum OnePlus One sehen möchtest, schau dir doch einfach mein Video in FullHD auf YouTube an:

    Kamera und Multimedia
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    Die 13-Megapixel-Kamera macht sehr schöne Aufnahmen (Beispielbilder) und zeichnet Videos in FullHD und auch 4K auf. Die Aufnahmen kann man wahlweise sogar im RAW-Format (DNG) ablegen. Das ist bei Smartphones extrem selten der Fall. Unterschiedliche Szene-Modi erlauben vielfältige Spielereien. Im Ultra HD-Modus kan man beispielsweise Aufnahmen mit einer maximalen Auflösung von 50 Megapixel aufnehmen. Dazu werden 10 Aufnahmen geschossen und anschliessend zu einem "Megabild" zusammengesetzt. Im sogenannten "GIF Modus" knipst das Find 7 zwanzig Bilder in sehr schneller Folge, die es dann zu einem animierten Bild zusammensetzt. Im Modus "Audiofoto" werden die Aufnahmen auf Wunsch mit bis zu 10 Sekunden Audiomaterial ergänzt. Daneben stehen noch Modi zu Verschönerung der Haut und für HDR-Aufnahmen zur Auswahl. Per "Slow Shutter" kann man Belichtungsreihen mit unterschiedlichen Auslösungszeiten (0,5 bis 32 Sekunden) erstellen.

    Videos zeichnet die Kamera - wie erwähnt - auch in 4K mit maximal 30 Bildern pro Sekunde auf. Im 4K-Modus nimmt jede Minute Filmmaterial etwa 300 MByte in Anspruch. Nutzt man FullHD (1080p) dann sind immerhin bis zu 60 Bilder pro Sekunde möglich. Wer mag, kann sich auch an den beliebten SlowMotion-Aufnahmen (mit 120 Bildern pro Sekunde) versuchen. Das Gerät wurde dabei etwas wärmer, schaltet sich aber im Gegensatz zum Xperia Z2 nicht ab.

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    Der Lautsprecher befindet sich beim Oppo Find 7 auf der Rückseite, liefert aber einen erstaunlich guten und sehr lauten Sound. Über die Soundoption "MaxxAudio" und "Dirac HD" gibt das Find 7 auch über die In-Ear-Kopfhörer einen bassstarken und sehr feinen Klang ab. Sowas findet man sonst nur bei Geräten aus dem Hause Sony.

    Color OS / Android 4.3

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    Das von Oppo eingesetzte Color OS in der Version 1.2.1i erlaubt zahllose Anpassungen und kann über Themes personalisiert werden. Neben den üblichen Apps aus dem Hause Google (Kalender, Hangouts, Play Store) kann man über Color OS auch jeder App spezielle Rechte geben oder verwehren. Daneben findet man einen Gastmodus, Urlaubsmodus und eine App-Verschlüsselung mit Passwort.


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    Oppo nutzt beim Find 7 wieder die Möglichkeit, das Smartphone über Gesten steuern zu können. So kann man es im Stand-by per Doppeltap auf den Bildschirm aufwecken. Oppo liefert aber auch noch weitere, vorgefertigte Gesten. So kann man durch das Zeichnen eines Kreis auf dem Display die Kamera starten. Auch andere Apps lassen sich so komfortabel und wie durch Zauberhand öffnen. Das Color OS kann man gut in meinem Videoreview zum Oppo Find 7 im Einsatz sehen.

    Im Betriebssystem kann man durch Herunterziehen der linken oder rechten oberen Ecke ein Gestenpanel aktivieren. Malt man bestimmte Symbole, so öffnen sich wie von Zauberhand auch entsprechende Apps. Voreingestellt findet man einen Kreis für die Kamera und ein V für die Taschenlampe. Wer mag, kann sich aber auch eigene Gesten erstellen. Last but not least, kann man den Launcher oder beliebige andere Apps auch ohne das Display selbst zu berühren, wie durch Magie, steuern. Dazu fährt man einfach mit der Hand über den Sensor auf der Vorderseite.

    Akkulaufzeit / Performance


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    Aktviert man alle Funktionen am Oppo Find 7 (WLAN, GPS, NFC) dann ist der eingebaute Akku nach knapp 7 Stunden am Ende. Wer das Gerät nicht permanent nutzt, der erreicht eine Gesamtlaufzeit von etwa 12 Stunden. Ohne Bildschirmnutzung kommt man aber auch locker über den Tag. Durch die Schnellladefunktion (VOCC) ist man aber ruckzuck wieder einsatzfähig. Das Oppo Find 7 läuft absolut flüssig. Im AnTuTu X-Benchmark erreicht es über 36.000 Punkte und auch im Geekbench 3 setzt es neue Maßstäbe. Alle von mir getesteten Spiele (u.a. Dead Trigger 2 , Asphalt 8 und GTA: San Andreas) liefen absolut flüssig, die CPU wird dabei aber ordentlich aufgeheizt. Hier gibt es die Resultate des Oppo Find 7 auch ein einem Benchmarkvergleich mit dem OnePlus One:

    Fazit


    Wer auf absolute High-End-Smartphones steht, der braucht nicht weiter zu suchen. Das Oppo Find 7 ist aktuell das Maß aller Dinge. Selbst das neue LG G3 sieht daneben doch etwas "alt" aus. Mit einem Preis von etwa 480 Euro bekommt man ein absolut hochwertiges Smartphone mit einem extrem hochauflösenden QHD-Display und einer gute 13-Megapixel-Kamera. Oppo erluabt übrigens auch ohne Garantieverlust das Aufspielen von sogenannten Custom-ROMs. Das passende CyanogenMod 11 steht beispielsweise schon in der Startlöchern. Aber auch mit dem ColorOs macht es eine exzellente Figur!