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Test der NO.1 D3 Smartwatch

Ein Unboxing, Hands-On und Review der NO.1 D5

Pros
  • Gutes Preis-/Leistungsverhältnis
  • SIM-Karten-Slot und Speichererweiterung
  • Pulsmesser
  • Weiches und größenverstellbares Silikonarmband
Cons
  • Fehlende Verschlusskappe am linken Gehäuserand
  • Nur 2 Watchfaces
  • Unnütze Apps ("Massage-App")
  1. witt4u
    Unboxing



    Hands-On



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    Erster Eindruck

    Die NO.1 D3 wurde in einem kleinen Pappkarton, ähnlichen einer Uhreschachtel, geliefert. Hierin befanden sich die eingetütete D3, eine Betriebsanleitung in Englisch und Chinesisch, ein micro USB Daten- bzw. Ladekabel sowie der kleine 380mAh Akku.

    Interessant ist zudem, dass es die D3 in mehreren Farben gibt. Dem Karton konnte ich entnehmen, dass die D3 sowohl in den Farben Pink, Blau, Grün, Schwarz und Weiß erhältlich ist.
    Mein erster Eindruck der D3 war durchaus positiv. Das Silikonarmband ist gut verarbeitet, sitzt angenehm und ist zudem größenverstellbar. Auch das Gehäuse der D3 ist gut verarbeitet, besteht jedoch aus Kunststoff. Bei dem geringen Preis kann man allerdings kein Metallgehäuse erwarten, sodass auch ein gut verarbeitetes Kunststoffgehäuse angemessen ist. Was mir jedoch etwas negativ aufgefallen ist, ist die fehlende Verschlusskappe der USB Buchse am linken Gehäuserand. Hier hätte man zumindest eine kleine Gummikappe aufsetzen können.
    Das Display der D3 misst 1.44 Zoll und löst mit 128×128 Pixel auf. Darunter befindet sich eine kapazitive Taste die als Eingabetaste dient. Die Navigation geschieht über das TouchPanel. Am vorderen Gehäuserand befindet sich zudem eine kleine Kamera.

    Die Gehäuseunterseite ist abnehmbar. Hier befinden sich der Pulsmesser, der mit einer grünen LED leuchtet, ein SIM-Karten-Slot, der 2G-fähig ist sowie ein micro SD-Slot, der als Speichererweiterung dient. Der kleine Akku der D3 ist wechselbar und wird ebenfalls rückseitig eingelegt.

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    Benutzeroberfläche und Funktionen

    Schaltet man die NO.1 D3 ein, wird man doch gleich von einem bunten Farbspiel und einer recht schrillen Musik überrascht. Im Gehäuserand befinden sich mehrere LEDs, die sowohl beim Start oder aber bei eingehenden Benachrichtigungen bunt leuchten. Diese LEDs sind im inaktiven Zustand nicht zu erkennen, wodurch ich beim Start doch etwas überrascht war, als die Uhr in allen Farben blinkte.

    Bevor man die Uhr aber vollumfänglich nutzen kann sollte man sich zunächst noch die entsprechende Notification-App auf dem Smartphone installieren. Ein QR Code befindet sich hierzu als App auf der Uhr. Diesen muss man lediglich mit dem Smartphone scannen und die App anschließend über den ausgegebenen Link herunterladen.
    Verbunden wird die Uhr über Bluetooth. Innerhalb der Benutzeroberfläche der D3 kann man zudem Bluetooth Einstellungen vornehmen, beispielsweise wie die Uhr erkannt wird oder aber man kann das Bluetooth der Uhr komplett deaktivieren.

    Die D3 bietet zahlreiche Apps. Neben den üblichen Telefon-Apps wie zum Beispiel die Rufnummernwahl, das Kontaktbuch, das SMS Postfach oder aber den Anrufprotokoll, gibt es auch nach zahlreiche andere nützliche, aber auch weniger nützliche Apps. Die Anruf-Apps dienen einerseits zum Telefonieren mit der D3, andererseits kann man hiermit aber auch das Kontaktbuch des Smartphones empfangen, oder aber die SMS des Smartphone verwalten. Hier eine Übersicht über alle sonstigen Apps und Funktionen der NO.1 D3

    Allgemein:
    • Notifications: Erhält man beispielsweise eine WhatsApp Nachricht, so wird der Inhalt der Nachricht auf der NO.1 D3 angezeigt. Man kann individuell festlegen, welche App Benachrichtigungen übertragen darf.
    • Kamera: Hiermit wird die Kamera der Smartwatch aktiviert. Bilder werden direkt auf der SD Karte gespeichert.
    • Theme: Wahl zwischen 3 Hintergrundbildern (Schwarz, blaue Blasen, Blau).
    • Bildbetrachtung: Galerie bezüglich der auf der SD-Karte befindlichen Bilder.
    • Massor: „Massage-App“ mit wenig Nutzen. Die Uhr vibriert lediglich regelmäßig.
    • Audio-Player: Musik Wiedergabe über die D3.
    • Anti-Verlust: Hilft bei der Suche nach dem Smartphone.
    • Energiesparmodus: Dimmt die Helligkeit des Displays.
    • BT-Kamera: Startet die Kamera auf dem Smartphone, wobei das Bild auch auf die D3 übertragen wird und man mit diese auch als Auslöser verwendet werden kann.
    • Kalender: Synchronisiert die Kalenderdaten mit dem Smartphone.
    • Alarm: Wecker mit mehreren Einstellungsmöglichkeiten.
    • Rechner: Simpler Taschenrechner.
    • Soundrekord: Audioaufnahme direkt über das Mikrofon der D3.
    • Gestensteuerung: Aktivieren der D3 sobald man sie vor sich hält.
    • Benutzerprofile: Einstellungen bezüglich der Lautstärke.
    • Datei-Manager: Zugriff auf die Dateien der eingelegten SD-Karte.
    • Weltuhr: Grafische Uhr mit unterschiedlichen Zeitzonen.
    Fitness und Umwelt:
    • Sleep-Monitor: Schlafüberwachung, die jedoch individuell gestartet werden muss.
    • Sedentary Reminder: Bewegungserinnerung
    • Pedometer: Schrittzähler, der sowohl die gelaufene Strecker und auch die Geschwindigkeit anzeigt. Diese Daten werden anhand der Schrittlänge und der Körpergröße ermittelt.
    • Pulsmesser: Misst den Puls mittels des rückseitig angebrachten Pulsmessers.
    • Körpertemperatur: Auch hier wird mit dem Sensor die Körpertemperatur ermittelt.
    • UV: Misst die aktuelle UV Strahlung.
    • Stoppuhr: simple Stoppuhr mit nur einem Timer.
    • EKG: Misst die aktuelle Herzfrequenz
    Die Benutzeroberfläche lässt sich insgesamt durchaus flüssig bedienen. Eingaben werden sofort erkannt und auch die einzelnen Apps starten zügig. Leider wirkt die Benutzeroberfläche durch die vielen Apps etwas überladen.

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    Telefonie

    Da die Uhr einen SIM-Karten-Slot besitzt und 2G fähig ist, musste ich natürlich auch die Telefonie mit der D3 ausprobieren. Die Rufnummernwahl und Anrufentgegennahme verliefen problemlos. Die Sprachqualität ist einigermaßen in Ordnung, sodass man ein Telefonat bedenkenlos führen kann. Zwar klingt der Lautsprecher etwas blechern, doch man versteht sein Gegenüber. Der Gesprächspartner versteht einen ebenfalls, allerdings sollte man die Uhr auch in Sprachhöhe halten.
    Fazit:
    Den Namen „Smartwatch“ hat die NO.1 D3 durchaus verdient, das sie tatsächlich die üblichen Funktionen einer Smartwatch beinhaltet. Diese Funktionen wurden allerdings durchaus minimalistisch umgesetzt. Beispielsweise kann man bei der NO.1 D3 nur zwischen zwei Watchfaces wählen und neue Apps lassen sich gar nicht herunterladen. Somit ist man auf die bereits installierten Apps angewiesen, die jedoch zahlreich sind. Diese Apps wirken teilweise simpel und sind manchmal auch weniger durchdacht bis hin zu unnütz, was man beispielweise anhand der „Massage-App“ erkennt. Trotzdem sollte man immer wieder bedenken, dass sich keine Apps installieren lassen und NO.1 zwangsweise alle Apps von Haus aus installieren muss, um auch den einzelnen Ansprüchen gerecht zu werden.

    Die Telefonie und die Übertragung der Benachrichtigungen funktionieren gut. Auch ist die Bluetooth Verbindung stabil, sodass ich hier keine Probleme feststellen konnte.

    Was mir besonders gut gefallen hat ist der durchaus nützliche Pulsmesser. Dieser funktioniert ziemlich genau, wodurch ich die D3 auch gerne mal beim Sport anziehe.

    Abschließend lässt sich festhalten, dass man mit der NO.1 D3 für gerade einmal 20€ keinesfalls etwas verkehrt machen kann. Man soll keine zu Hohen Erwartungen an diese Uhr stellen, doch das Preis-/Leistungsverhältnis ist meinem Empfinden nach mehr als gerecht.

Letzte Rezensionen

  1. dorschdns
    dorschdns
    5/5,
    Super - Vielen Dank!