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Testbericht: Cube I7 Remix 11,6" Multitasking/Multiwindow Tablet - IceTea7

Testbericht: Cube I7 Remix 11,6" Multitasking/Multiwindow Tablet - IceTea7

  1. IceTea7
    Hi,
    hier ist mein Testbericht zum Cube I7 Remix.

    Bestellung
    Das Cube I7 Remix wurde mir von gearbest.com (http://www.gearbest.com/tablet-pcs/pp_203027.html) für diesen Testbericht zur Verfügung gestellt.

    Der Preis des Gerätes beträgt aktuell 182,89$ inkl. Versand aus China (gegen geringen Aufpreis kann auch eine andere/schnellere Versandmethode gewählt werden.

    Mein Handy wurde per DPD über England zu mir nach Deutschland versendet. Aufgrund längerer Verzögerungen in London (1.-7.8.15 keine Statusänderung), wurde das Paket am 10.8.15 geliefert. Das erste Trackingergebnis war dabei am 28.7.15.

    Specs (lt. gearbest.com)
    Hersteller: Cube
    Modell: I7 Remix
    Betriebssystem: RemixOS auf Basis von Android 4.4.4 KitKat
    SIM-Karte: Keine
    CPU: Intel Z3735F
    GPU: Intel HD Graphic (7. Generation)
    ROM: 32GB
    RAM: 2GB DDR3L
    Speicherkarten Typ: MicroSD-Karte
    Display: 11,6“ OGS
    Auflösung B x H: 1920 x 1080 (FullHD 1080p)
    Kameraauflösung Back: 5MP
    Kameraauflösung Front: 2MP
    Akkukapazität:8400mAh
    LED Benachrichtigung: Ja, bezogen auf den Ladezustand des Akkus
    FM Radio: Ja, mit Kopfhörer
    GPS: Ja
    WIFI: Ja
    Bluetooth: Ja, 4.0
    HDMI: Ja, Mini HDMI
    NFC: Nein
    Abmessungen (HxBxT): 297 x 180 x 85mm
    Gewicht: 0,720kg

    Vorwort
    Dies ist mein erster Testbericht zu einem Tablet und ich hoffe, dass er euch gefällt. Über jegliches Feedback, egal ob positiv der negativ, freue ich mich.

    Das Cube I7 Remix läuft mit einem für mich neuen „Betriebssystem“, was jedoch auf Android KitKat basiert. Es nennt sich RemixOS, das für große Displays optimiert sein soll. Der Vorteil ist Multitasking mit mehreren Fenstern. Dies kannte ich vorher von Android Geräten nicht, da immer nur eine App im Vordergrund war. Hier soll es möglich sein, mehrere Apps gleichzeitig laufen zu lassen und zwar alle sichtbar nebeneinander. Beispielsweise ein YouTube Video schauen, während man Asphalt 8 spielt, oder mit dem Browser im Internet surft. Ist dies wirklich möglich und gleichzeitig produktiv, oder kommt das Gerät dann ins Straucheln bzw. ist dieses Feature überflüssig?

    Verpackung & Lieferumfang
    Das Gerät kommt in einer sehr großen weißen Box, die von Gearbest für den Transport in einer weißen Tüte eingepackt war. Zudem lag auch noch ein Netzadapter für europäische Steckdosen bei.

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    Auf der Verpackung sind in rechteckigen Feldern einige Symbole wie beispielsweise eine Kamera, das Intel Log oder Kopfhörer abgebildet. Außerdem ist noch der Cube und Intel Inside Schriftzug aufgedruckt. Auf der Unterseite sind dann noch die Spezifikationen des Tablets zu finden. Diese sind einmal auf Englisch und dann nochmal auf Chinesisch.

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    Beim Abheben des Deckels ist sofort das riesige 11,6“ Tablet sichtbar und daneben noch eine kleine Box. Unter dem Tablet befindet sich in meinem Fall ein Hohlraum. Hierin liegt normalerweise die Tastatur, sofern sie dazubestellt wird. In der Box befinden sich mehrere kleine Sachen. Eine Bedienungsanleitung auf Englisch und Chinesisch, ein Netzteil, eine Garantie- und VIP-Karte, ein kleines Sechseck aus Karton, ein USB-Kabel und ein OTG-Kabel.

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    Achtung:
    Beim Auspacken des Geräts ist mir sofort in der Mitte es Displays ein schwarzer Fleck aufgefallen und ich war erst etwas geschockt, da ich dachte, dass das Display defekt ist. Während der Benutzung war es noch leicht sichtbar, weshalb ich mich per Skype mit Gearbest in Verbindung gesetzt habe. Die Antwort in Form eines Links zu einem YouTube Video kam prompt und ich konnte den Fleck selbst entfernen.

    Die „Reparatur“ dauert ca. 5min und war bei mir ohne Hilfsmittel möglich. Es muss lediglich mit dem Finger mit etwas Druck um den schwarzen Fleck herumgefahren werden. Der Kreis wird immer kleiner und verschwindet letztlich komplett.

    Hier ist das besagte Video:
    (Alle Rechte sind dem YouTube Channel „TechTablets.com“ vorbehalten, da das Video von dort stammt).


    Wodurch sich der Fleck gebildet hat kann ich nicht sagen, doch es muss wohl auf dem Transportweg entstanden sein. Aus diversen YouTube Videos geht hervor, dass dieser Fehler kein Einzelfall ist, jedoch zum Glück wie oben beschrieben sehr einfach behoben werden kann.

    Tastatur
    Passend zu dem I7 Remix gibt es auch eine Tastatur, welche wirklich gut sein soll. Ich besitze sie nicht, doch ich bin am Überlegen sie mir noch zu bestellen. Sie besitzt zwei USB-Ports, sodass ein Anschluss von USB-Sticks oder einer Maus ohne benötigtes OTG-Kabel angeschlossen werden kann. Allerdings kann das Tablet nur in einer Stellung verbunden werden, also die Neigung kann nicht verstellt werden. Es bietet aber definitiv den Vorteil, dass das Gerät nicht immer gehalten werden muss, was mit der Zeit bei 720g auch etwas anstrengend wird.

    Die Tastatur kann hier bestellt werden: http://www.gearbest.com/tablet-pcs/pp_211014.html

    Kauft man die Tastatur und das Tablet zusammen, so kostet diese statt 62,99$ nur 54,90$.


    Gehäuse und Verarbeitung
    Die Verarbeitung des Cube I7 Remix ist sehr hochwertig. Die Rückseite ist aus Metall und in einem schönen dunklen Blau gehalten. Es gibt keine großen Spaltmaße und alle Knöpfe haben einen guten Druckpunkt. Um das Display herum gibt es noch eine schöne silberne Umrandung, die die Optik in meinen Augen nochmal etwas verbessert.

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    Sofern das Gerät im „Landscape-Mode“ ausgerichtet hat, so befindet sich in der Mitte unter dem großen Display ein silbernes Windows Logo. Dies wirkt etwas komisch, da es kein Windows Gerät ist, doch letztlich hat es auch eine Funktion. Es fungiert als Home-Button. Mittig über dem Display ist die Frontkamera und in der linken oberen Ecke ein Helligkeitssensor und eine Led, die beim Aufladen des Gerätes rot leuchtet. Die Ränder entlang des Displays sind recht groß, doch so kann man es an den Seiten gut anfassen/halten, ohne Angst haben zu müssen etwas auf Touch zu starten.

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    Die Lautsprecher befinden sich auf der rechten Seite.

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    Auf der Unterseite ist der Magnetanschluss für die Tastatur und zwei kleinere Löcher zur Stabilisierung in dieser.

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    Die ganzen Anschlüsse wurden auf der linken Seite platziert. Von unten nach oben sind dies der Einschub für eine MicroSD-Karte, zwei Micro-USB Eingänge, wobei der eine zum Aufladen des Gerätes und der andere zum Anschluss von Maus, Speicherstick oder ähnlichem per OTG-Kabel dient, ein Micro-HDMI Anschluss und ein 3,5mm Kopfhörereingang.

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    Der Ein-/Ausschalter und der Lautstärkeregler befinden sich links auf der Oberseite.

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    Wie bereits geschrieben ist die Rückseite, bis auf einen kleinen Bereich (Kunststoff) ganz oben in der Mitte, wo sich auch die Rückkamera befindet. Dort sitzen die ganzen Antennen, da dadurch die Empfangseigenschaften verbessert werden. Unten in der Mitte ist dann noch das Cube Logo und Schriftzug, die Modellbezeichnung I7 Remix und noch ein paar weitere Zeichen aufgedruckt. Neben der etwas hervorstehenden Kamera befindet sich keine LED, sodass bei schlechten Lichtverhältnissen keine Bilder mit Blitz gemacht werden können.

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    Insgesamt fühlt sich das I7 Remix aufgrund der Metallrückseite und der geringen Dicke sehr gut an, doch handlich ist die Größe in meinen Augen nicht unbedingt, zumal das Gerät auch recht schwer ist. Mein Onda V989 ist im Vergleich ein Fliegengewicht.

    Display / Touchscreen / Multitouch
    Das 11,6Zoll große 1920x1080 FullHD OGS Display im 16:9 Format ist deutlich größer als die Displays der meisten anderen Tablets, was es perfekt zum Schauen von Filmen oder Serien oder anderen Multimediaanwendungen macht. Die Auflösung ist bei einem solch großen Gerät zwar nicht allzu hoch, da selbst 5Zoll Handys die gleiche Auflösung aufweisen, doch die ganzen Abbildungen werden scharf dargestellt und dadurch, dass Tablets in größerem Abstand als Handys bedient werden, sind keine Pixelerkennbar. Schaut man dann doch etwas genauer hin, so sind letztlich auch einzelne Pixel erkennbar. Die Farbenwiedergabe ist toll und das Betrachten von Bildern bzw. Diashows macht Spaß. Die Blickwinkelstabilität ist sehr gut und auch unter sehr kleinen Winkeln kann das Display gut abgelesen werden. Die maximale Helligkeit hätte definitiv etwas höher sein können, da unter direkter Sonneneinstrahlung die Bedienung nur eingeschränkt möglich ist. Die automatische Helligkeitssteuerung verrichtet ihre Arbeit zuverlässig.
    Der Touchscreen reagiert sehr präzise und selbst die kleinste Berührung wird verarbeitet. Ghosttouches oder defekte Pixel konnte ich bisher nicht feststellen. Leider ist das Display sehr anfällig für Fingerabdrücke, weshalb es des Öfteren mit einem Tuch abgewischt werden muss. Es werden bis zu zehn Finger gleichzeitig erkannt.

    Prozessor & Speicher
    Das Cube I7 Remix arbeitet mit dem 64bit Intel Atom Baytrail Z3735F Quadcore Prozessor, der mit 1,8GHz getaktet ist und von einer Intel HD Graphic (Gen7) GPU mit Directx11, sowie 2GB RAM und 32GB ROM verwaltet wird.

    Diese Kombination läuft sehr gut. Die Bedienung ist super flüssig und Apps und Spiele starten sehr schnell. Selbst mehrere im „Phone-Mode“ (hierzu später mehr) ausgeführte Spiele oder Kombinationen aus einem Spiel, einem YouTube Video und mehreren geöffneten Tabs im Browser sind möglich. Natürlich kann man das Tablet dadurch auch an seine Grenzen führen, sodass es etwas anfängt zu hängen, doch bei normaler Nutzung sollte dies nicht der Fall sein. Natürlich führen mehrere gleichzeitig geöffnete Apps zu einem erhöhten Akkuverbrauch und auch dazu, dass sich das I7 Remix im Bereich der Anschlüsse (links) erwärmt. Alle von mir getesteten Apps, darunter Asphalt8, DeadTrigger2, ModernCombat5 und N.O.V.A3 waren spielbar, doch mir hat es aufgrund der „Unhandlichkeit“ des großen Geräts nicht so viel Spaß gemacht. Dies dürfte jedoch durch Nutzung eines Gamepads wieder ganz anders aussehen. Spiele wo man das Gerät ablegt, wie beispielsweise „Die Simpsons: Springfield“ oder Clash of Clans machen viel Spaß.

    Der interne Speicher beträgt 32GB, von dem ca. 24,7GB frei sind. Dieser kann durch das Einstecken einer MicroSD-Karte an der Seite auf bis zu 128GB erweiterbar. Ich selber habe eine 64GB Sandisc mit FAT32 Formatierung getestet, die einwandfrei erkannt und gelesen wurde. Des Weiteren kann ein USB-Stick über das beiliegende OTG-Kabel verbunden werden.

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    Firmware
    Auf dem Cube I7 Remix läuft das sogenannte RemixOS in der Version 1.0, die auf Android 4.4.4 KitKat basiert. Angeblich ist auch eine Android 5.0 Lollipop Version geplant.

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    Es ist ein ganz normales Android Tablet, dessen Oberfläche so stark angepasst wurde, dass es auch ein wenig an Windows 8 erinnert. Nur wenige chinesische Apps sind vorinstalliert und selbst diese lassen sich deinstallieren.

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    Es gibt keinen für Android typischen App Drawer, dafür aber eine Startleiste, die in der unteren linken Ecke ein Dreieck (Zurück-Taste) und einen Kreis (Home-Taste) und rechts ein weiteres Symbol, womit diverse Einstellungen verknüpft sind, hat. Es kann eingestellt werden, dass die Startleiste verschwindet und durch eine Wischgeste von unten nach oben am unteren Rand wieder eingeblendet wird.

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    Diese Option gefällt mir gut, da dadurch kein Teil des Bildschirms verloren geht. Die Einstellungsmöglichkeiten sind zwischen dem „Phone-Mode“ und dem „Full-Screen Mode“ zu wechseln und die im Hintergrund geöffneten Programme zu schließen.
    Um den „Phone-Mode“ nutzen zu können muss zunächst in den Einstellungen unter dem Punkt „Experimental Features“ ein Haken bei dem 2. Punkt gesetzt werden. Es wird dadurch allen Apps erlaubt auch im Telefonmodus genutzt werden zu können. Dieser Modus ist nichts anderes, als, dass die App in einem ca. 5,5“ großen Fenster geöffnet wird. Somit ist es möglich mehrere Apps gleichzeitig im Vordergrund auszuführen.

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    Dies funktioniert ausgesprochen gut, weshalb ich in meiner Testphase meist mehrere Apps gleichzeitig geöffnet hatte. Etwas schade finde ich, dass die Größe nicht angepasst werden kann. Es gibt somit nur zwei Möglichkeiten. Entweder man öffnet die App im Vollbildmodus oder verkleinert auf 5,5“. In Landscape Ausrichtung passen knapp vier der kleinen Fenster nebeneinander.

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    Es werden viele Sprachen unterstützt, doch beispielsweise bei Deutsch als gewählter Sprache sind noch sehr viele Punkte in den Einstellungen etc. aus Englisch. https://drive.google.com/open?id=0B...J5VjFiOEc4MFM2QmREaHJ6cWtOdDVxUWtUVHFzXzltUGM

    Bei meinem Gerät war der Google PlayStore bereits vorinstalliert und somit konnte ich direkt meine ganzen Programme herunterladen.

    Bisher hat es noch kein Update gegeben und ich konnte auch nicht nachsehen, ob per OTA eins angezeigt wird, da das Einstellungsmenü immer abstürzt, wenn ich den Punkt „Systemaktualisierung“ auswähle. Eventuell muss mit einem Flashtool gearbeitet werden, was sicherlich nicht jeder gerne macht, da hin und wieder etwas schief läuft.
    Die chinesischen Apps lassen sich zum Großteil deinstallieren, als auch deaktivieren.

    Insgesamt gefällt mir RemixOS sehr gut und es läuft auf dem Cube I7 Remix auch extrem flüssig.

    Root
    Mein Gerät wurde bereits mit installierter KingRoot App geliefert und damit lässt sich das Gerät auch rooten, sofern es dies nicht bereits nach Auslieferung ist.

    Notification LED
    Es gibt eine rot leuchtende LadeLED, die ausgeht, wenn das Gerät auf 100% vollgeladen ist. Bei Benachrichtigungen, beispielsweise bei Tapatalk Nachrichten, leuchtet sie leider nicht.

    Konnektivität
    Das I7 Remix besitzt keinen SimkartenSlot und verfügt somit nicht über mobiles Internet.
    Es werden Wlan b/g/n, Wifi Direct und sowohl 2,4, als auch 5GHz Frequenzen unterstützt. Die Wlan Reichweite ist gut und ich konnte überall dort im Internet surfen, wo es auch mit meinen Handys möglich war.

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    Des Weiteren wird Bluetooth 4.0 mit einer guten Reichweite unterstützt und das Verbinden mit diversen Handys und Bluetooth Lautsprechern war problemlos möglich. Wichtig bei einem Tablet ist eventuell auch noch der Anschluss einer Bluetooth Tastatur oder Maus. Dies hat bei mir ebenfalls wunderbar geklappt.
    Das Tablet hat zudem noch GPS, dessen Genauigkeit auf den folgenden Screenshots erkennbar wird. Die Testergebnisse wurden auf der Straße bei bewölktem Himmel erzielt.

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    Audioqualität
    Der Lautsprecher befindet sich auf der rechten Seite, sofern das Tablet horizontal ausgerichtet ist. Der Klang ist für kürzere Videos auf Facebook oder YouTube völlig ausreichend, doch ich bevorzuge die Nutzung von Kopfhörern. Das große Display lädt zum Schauen von Serien oder Filmen ein, doch dafür empfiehlt sich definitiv die Nutzung von Kopfhörern oder externen Lautsprechern, die per AUX-Kabel oder Bluetooth verbunden werden.

    Akku
    Der Akku des Cube ist fest verbaut und wird mit einer Kapazität von 8400mAh beworben. Dies ist definitiv nicht der größte, der in Tablets verbaut wird. So besitzt beispielsweise das Cube 9X Talk einen 10000mAh Akku bei einer kleineren Displaygröße von 9,7Zoll. Nichts desto trotz kommt das I7 Remix im Geekbench3 Battery Test mit gedimmten Screen und abgeschaltetem Wlan auf eine Laufzeit von 7h32min.

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    Dies ist in meinen Augen angesichts des großen Displays eine ordentliche Laufzeit.

    Kameras
    Die in Tablets verbauten Kameras sind meist noch deutlich schlechter als bei Handys und dies fällt einem auch bei dem Cube I7 Remix auf. Sowohl die Front-, als auch die Hauptkamera haben mich enttäuscht. Allerdings stellt sich mir sowieso die Frage, wer mit einem solch großen Gerät Fotos macht. Für Videotelefonie kann ich es wiederum nachvollziehen, doch da hätte es definitiv eine etwas bessere Frontkamera sein dürfen. Des Weiteren gibt es keine LED neben der 5MP Kamera auf der Rückseite, wodurch man sich spätestens bei schlechten Lichtverhältnissen von halbwegs brauchbaren Bildern verabschieden muss. Die 2MP Frontkamera ist wie gesagt auch nicht das Gelbe vom Ei, doch ausreichend zum Skypen.
    Damit ihr euch selbst eine eigene Meinung von der Kameraqualität bildet könnt sind hier noch ein paar Aufnahmen.
    Wie immer wurden alle Bilder mit der vorinstallierten Kamera-App aufgenommen und es wurden keine Änderungen in den Einstellungen geändert.

    Hauptkamera: [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG]

    Frontkamera: [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG]


    Benchmark Tests
    Alle Benchmark Tests wurden nach der Installation aller Apps, Games und Testprogramme durchgeführt.

    Antutu: [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG]

    Vellamo: [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG]

    GPU-Bench: [​IMG] [​IMG]

    3D Mark: [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG]


    Quadrant Standard: [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG]

    Epic Citadel: [​IMG]

    Geekbench 3: [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG]

    AndroBench: [​IMG]

    CPU-Z: [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG]

    Fazit
    Das Cube I7 Remix mit RemixOS als Benutzeroberfläche hat mir wirklich sehr gut gefallen. Zusammen mit der passenden Tastatur lässt sich mit dem Gerät auch sehr gut arbeiten. Natürlich ist es kein Windows Tablet mit Office, doch auch für Android gibt es einige gute Programme. Mehrere Apps gleichzeitig im Vordergrund laufen zu lassen finde ich super und kannte ich vorher bei Android Geräten nicht. Der PlayStore ist vorinstalliert und somit kann direkt aus Millionen von Apps gewählt werden. Die Verarbeitung lässt keine Wünsche offen und die Metallrückseite fühlt sich sehr hochwertig an. Die Empfangseigenschaften sind sehr gut und ein integriertes GPS Modul ist auch nicht bei allen Tablets Standard. Die Implementierung der deutschen Sprache ist leider nicht zu 100% umgesetzt, doch auch so sollte man sich zurecht finden. Was ich mir noch gewünscht hätte wäre ein Simkartenslot, um auch unterwegs über eine Internetverbindung zu verfügen. Missfallen hat mir die schlechte Kameraqualität. Die Ränder um das Display herum hätten etwas kleiner, das Gewicht geringer und der Akku eventuell etwas größer sein können.

    Pro:
    - schönes großes Display
    - gute Empfangseigenschaften (WLAN, Bluetooth GPS)
    - hochwertige Verarbeitung
    - mehrere Anwendungen können gleichzeitig im Handy-Modus genutzt werden
    - es ist günstig eine gute Tastatur erhältlich, wodurch das Tablet zu einem Convertible wird

    Neutral:
    - Preis
    - FlymeOS
    - Akkulaufzeit
    - kein SimkartenSlot und somit kein mobiles Internet

    Contra:

    - Kameras
    - recht hohes Gewicht


    Alle Bilder dieses Berichts und noch ein paar weitere sind in meinem GoogleDrive Ordner unter folgendem Link zu finden: https://drive.google.com/open?id=0B...o2NU5Od3l5dGZBVXIteWZSOVA3VTk0eTZmazlIUFVSdlE


    Sofern ich etwas Bestimmtes testen soll oder ihr Fragen habt, dann schreibt einfach hier in dem Thread.