Erfahrungsbericht Jumper Ezbook 2 Z8350 Vergleich mit Voyo vBook V3 Z8300

Dieses Thema im Forum "Tablets" wurde erstellt von mibome, 3. März 2017.

  1. mibome
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    Jumper Ezbook 2 Z8350 vs. Voyo vBook V3 Z8300 - Vorteile und Nachteile im Vergleich zueinander.
    Pros
    • Sehr gute Budget-Qualität.
    Cons
    • Mit bestimmten Nachteilen muss man bei den Preisen leben.
    Mein Jumper Ezbook 2 (sprich 'Ease-Book') ist vor ein paar Tagen endlich gekommen. Lange genug haben wir im CM Forum ja auf unsere Lieferungen gewartet. Bei mir war es nicht ganz so schlimm, weil ich ebenfalls der glückliche Besitzer eines Voyo vBook V3 bin, welches ich als Couch Surf-Gerät verwende. Siehe hier und hier.

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    Das Ezbook habe ich mir bestellt, weil ich beide Geräte gern miteinander vergleichen wollte, immerhin haben sie ungefähr dieselbe Preisklasse und Leistung. Davon abgesehen gibt es aber viele Unterschiede, wie ich in den beiden letzten Tagen festgestellt habe, in denen ich mich mit dem Ezbook intensiv beschäftigt habe.

    Das Schöne ist, dass ganz viele CM Mitglieder das Ezbook 2 zur selben Zeit bestellt haben und nun auch alle zur selben Zeit erhalten haben, und ich von daher hoffe, hier viele Reaktionen, Zustimmungen, Widersprüche und Ergänzungen zu meinen eigenen Erfahrungen zu bekommen.

    In dem Zusammenhang ist hier der Hinweis auf den Ezbook-Erfahrungs-Thread.

    Einen 'Testbericht' im traditionellen Sinne bringe ich hier nicht, auch keine Benchmarks und Messergebnisse, denn von denen gibt es schon genug im Internet.

    Stattdessen ist es ein persönlich gefärbter Erfahrungsbericht zum Ezbook und ein direkter Vergleich mit dem Voyo vBook V3 mit Z8300, was ich mir im Juli letzten Jahres aus einem ähnlichen Impuls heraus, ebenfalls bei Gearbest gekauft hatte.

    Ich hatte das Voyo vBook V3 seinerzeit für rund 200€ gekauft. Mittlerweile ist es aber bei Gearbest obszön teuer geworden, eigentlich unkaufbar, hat aber auch einen neuen Prozessor (ist aber dennoch zu teuer). Dagegen wurde das Ezbook mit dem Z8350 Prozessor gerade für nur rund 153€ angeboten. Ich hatte es für 186€ kurz vor dem Sonderangebot bestellt. Jedes Produkt scheint seine spezielle Zeit zu haben. Jetzt ist gerade Ezbook Zeit.

    Und während wir alle noch auf das Ezbook gewartet hatten, ist der Nachfolger, das Ezbook 3 schon in fast denselben Preisregionen angekommen, die das Ezbook 2 hat. Was für eine Ironie. Aber es macht mir nichts aus, denn das Ezbook 2 ist wirklich ein schönes Gerät, auch mit etwas schwächerem Prozessor. Aber es gibt, wie überall, Licht und Schatten. Spannenderweise habe ich ganz andere Vor- und Nachteile beim Ezbook 2 gesehen, als sie in vielen Tests erwähnt wurden. Manchmal waren es sogar komplett gegenteilige Erfahrungen als in den bekannten Tests, wie z.B. dem von TechTablets.

    Diesen Bericht teile ich in drei Punkte auf.

    1) Bestellung und Lieferung.
    2) Erfahrung mit dem Gearbest Support.
    3) Das Ezbook und vBook im Vergleich.


    1) Die Bestellung war wie immer gut und zügig, gleich nach dem Chinesischen Neujahr am 02. Februar bestellt und fünf Tage später kam die Shipping Notice. Aber leider erst über vier Wochen später, am 01. März war das Paket endlich da.

    2) Zum ersten Mal hatte ich den Gearbest Support ausprobiert. Warum? Rund zwei Tage nach meiner Bestellung gab es das Ezbook bei CM als Sonderangebot gut 30€ günstiger. Ich wollte beim Support nachfragen, ob ich irgendwie nachträglich auch eine Ermäßigung bekommen könnte, wollte aber nicht unbedingt gleich komplett stornieren, weil ich den Laptop ja haben wollte, außerdem war der Status schon 'Packed'. Drei Wege des Kontakts habe ich ausprobiert:

    a) Den CM User Gearbest habe ich über PN hier auf CM angeschrieben – nach ein paar Tagen kam als profane Antwort zurück, dass das Ezbook bereits verschickt sei. Das ist zwar schön zu wissen, aber darum ging es mir ja nicht.

    b) Life-Chat: die nette Addison hatte mir versprochen, dass Gearbest die Preisdifferenz rückerstatten würde und ich diesbezüglich eine Email erhalten würde. Aber ich habe keine Email und keine Rückerstattung erhalten. Eine Woche später hatte ich den Life-Chat noch einmal kontaktiert, dort sagte mir die Maryanne dann, dass sie sich noch einmal erkundigen wolle. Auch darauf kam keine Rückantwort oder gar eine Paypal Rückerstattung.

    c) Support-Ticket an Gearbest. Obwohl eine Antwort innerhalb von 24h versprochen wird, war zwei Tage lang Funkstille. Aber dafür hat sich Gearbest höflich entschuldigt und es mit dem Backlog nach dem Chinesischen Neujahr erklärt. Dann kam die Antwort, dass eine Rückerstattung der Preisdifferenz nicht möglich sei, da das Angebot mehr als 72h nach der Bestellung kam. Es waren aber weniger als 72h und habe noch einmal nachgehakt und habe dabei auch auf meine vielen Bestellungen verwiesen, die ich bislang bei Gearbest gemacht habe und siehe da: nach dem dritten Hin und Her hat mir die nette Leda angeboten, 30 USD in das Gearbest Wallet zu legen und 60 Punkte dazu zu geben. Ich kannte zwar das Wallet bis dahin noch nicht, aber das ist so etwas wie ein Guthaben, das man verbrauchen kann. Und siehe da, einen Tag später lagen da auch tatsächlich rund 27 Euro.

    Ein zweites Mal hatte ich den Support noch angeschrieben, um wegen der langen Lieferzeit nachzufragen, aber da kam nur eine nichts sagende Standardantwort zurück.

    3) So jetzt aber zum Vergleich Ezbook vs. vBook.

    Ich vergleiche hier das vBook mit dem Ezbook querbeet in den Punkten, die mir gerade in den Sinn kommen und die mir im direkten Vergleich auffallen und vergebe dabei jeweils einen Punkt an den Gewinner aus meiner Perspektive.

    Dabei sollte man aber berücksichtigen, dass es doch um leicht unterschiedliche Gerätekategorien handelt.

    Das Voyo vBook V3 ist eine Art Lenovo Yoga Klon, läuft auf Windows 10, hat 4GB RAM und erweiterbare 64GB Speicher, einen für den damals (im Juli 2016) günstigen Preis durchaus angemessenen Prozessor, den Intel Z8300, ein 13,3 Zoll FHD Display mit Touch- und Stifteingabe (der Stift ist aktiv und wird mitgeliefert) und hat eine komplett umklappbare Tastatur, wie das Yoga, so dass daraus ein (wenn auch schweres und klumpiges) Tablet werden kann.

    Das Jumper Ezbook 2 ist hingegen ein Macbook Air Klon, ebenfalls mit Windows 10, 4GB RAM und erweiterbare 64GB Speicher, aber mit 14 Zoll FHD Display und (in meiner Version) mit dem etwas besseren Intel Z8350 Prozessor. Es ist ein herkömmliches Ultranotebook, also kann nicht durch Umklappen des Displays in ein Quasi-Tablet verwandelt werden.

    Das vBook misst 33 x 22 x 2 cm und wiegt 1645 g (Selbst nachgemessen und nachgewogen). Es ist an allen Stellen ungefähr gleich dick, wird also nicht nach vorn hin flacher wie das Ezbook.

    Das Ezbook ist etwas größer, aber flacher und misst 34,6 x 23 x 1,8 cm und wiegt 1253 g (Ebenfalls selbst nachgemessen und nachgewogen). Es wird aber nach vorn hin richtig keilförmig flach. Der erste Eindruck, den ich nach dem Auspacken hatte war, dass es wirklich sehr elegant aussieht und sehr leicht ist. Es war ein positives Gefühl.

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    Die Form des Ezbooks spricht mich wirklich sehr an, und erinnert mich an das Traumauto meiner Jugendzeit, auf das ich um 1985 herum zu sparen begonnen habe. Leider hat sich das Auto als teurer als erwartet erwiesen, so dass ich immer noch nicht das nötige Geld zusammen habe, sondern nur ein klappriges Damenrad fahre. Aber als Ausgleich dafür habe ich ja jetzt das Ezbook. Spätes Happy End also.

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    Bild-Refs:
    http://www.carstyling.ru/de/car/1985_sbarro_challenge/images/4418/
    http://www.louwmanmuseum.nl/Ontdekken/Ontdek-de-collectie/sbarro-challenge-i

    Das neue Ezbook 3 hat übrigens nicht mehr so ganz diese konsequente Keilform.

    Das Ezbook fühlt sich sehr leicht an, leichter als das vBook. Der erste Eindruck, den ich vom vBook hatte, war, dass es sich sehr schwer anfühlt. Nicht so das Ezbook. Dabei liegen die tatsächlichen Gewichte nicht extrem weit auseinander. Mein Wiegetest ergab 1645 g für das vBook und 1253 g für das Ezbook. Ein Punkt an das Ezbook.

    Wie schon geschrieben, hat das Ezbook ein etwas größeres Gehäuse als das vBook, ist aber flacher, und mit persönlich gefällt das keilförmig nach vorn hin flacher werdende Gehäuse sehr gut, das lässt es noch mal schlanker aussehen. Punkt an das Ezbook.

    Das vBook ist aus gummiertem Kunststoff, der sich gut anfühlt, Fingerabdrücke abweist, und der das vBook nicht versehentlich aus den Fingern gleiten lässt. Ich mag das Material sehr. Das Ezbook ist hingegen aus reinem Plastik ohne Gummierung. Edit: aber dafür ist wenigstens der Deckel aus Metall. Insgesamt vielleicht unentschieden.

    Andererseits, das vBook ist risikofreudiger in der Farbgebung als das Ezbook. Während es das Ezbook nur in langweiligem konservativem Silber gibt, wird das vBook neben schwarz auch in Orange angeboten und ist damit mutiger, als ich es war. So manches Mal habe ich es ein bisschen bereut, es nicht in Orange gekauft zu haben. Also Punkt an das vBook.

    Jedoch finde ich die einheitliche Farbgebung des Ezbook 2 sehr gelungen, besser als das gemischte Schwarz/Silber des Ezbook 3. Von der Form und der Farbe ist für meinen persönlichen Geschmack das Ezbook 2 übrigens auch definitiv schöner als das Ezbook 3.

    Das vBook hat sehr starke Magnete, die Unterteil und Display zusammenhalten. Ich brauche beide Hände, um es aufzuklappen. Das Ezbook hat auch Magnete, da geht das Aufklappen aber leichter. Das vBook hat zwei Kameras, vorn und hinten auf dem Display. Das Ezbook hat nur eine Kamera, auf der Displayseite. Das sind in beiden Fällen Kameras, die man für Skype nutzen kann, nicht aber für Arthouse-Fotografie. Deswegen spare ich mir hier die Vergabe von Punkten.

    Das Ezbook hat übrigens ein hübsches beleuchtetes Jumper Logo auf der Aluminium-Deckelseite. Eine nette Spielerei, oder eine weitere Anlehnung an das MacBook Air? Ohnehin haben Kollegen und Mitarbeiter mein Ezbook 2, als ich es mit zur Arbeit nahm, im ersten Moment für ein MacBook Air gehalten.

    Die Tastatur des Ezbook hervorragend! Schon die Tastatur des vBook ist gut und stabil, aber die des Ezbooks ist im Gegensatz zu vielen anderen Reviews sehr stabil und fest und hat überhaupt keinen Bounce, wabbelt also bei Druck überhaupt nicht.

    Vom Ezbook 2 gibt es drei Versionen, das sind zwei Versionen mit Z8300 Prozessor und unsere Z8350 Version. Bei unserer Version wurde ein komplett anderer technischer HW-Aufbau als bei den früheren Versionen realisiert. Die Hauptplatine sitzt auf der anderen Seite im Vergleich zu der ersten Version des Ezbook 2, und die gesamte Platine ist durch eine durchgehende Kupferplatte geschützt. Es wird also wahrscheinlich auch keine Hitzeprobleme mehr geben. Unter der Tastatur ist eine Metallplatte, die der Grund ist, warum unsere Tastatur nun so fest und stabil ist. Die Tastatur lässt sich nicht mehr durchdrücken, wie in den früheren Testberichten durchgehend kritisiert wurde.

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    Es scheint also, dass wir wirklich einen guten und durchdachten HW-Update des Ezbook 2 bekommen haben.

    Und ich kann es gar nicht oft genug schreiben, wie angenehm und leicht die Tastatur zu bedienen ist. Nur eine einzige Taste knackt bei meinem Gerät, und das ist die F11 Taste, leider ist das auch die Screenshot Taste. Sie knackt zwar beim Drücken, als ob da noch ein kleiner Kunststoffgrad dran sei, aber die Taste funktioniert. Davon abgesehen ist es wirklich eine schöne Tastatur.

    Das vBook hat ebenfalls eine stabile Tastatur, auch ohne Spiel und Wabbelei, aber die Ezbook Tastatur finde ich noch besser. Punkt an das Ezbook.

    Beide Tastaturen haben natürlich nur ein US-Layout in QWERTY Anordnung der Tasten.

    Auch beim Touchpad verdient das Ezbook einen Punkt: Wenn ich eine der unteren Tasten, links oder rechts drücke, bleibt das Touchpad dennoch für Wischgesten ansprechbar. Auf dem Touchpad des vBook kann ich hingegen nicht gleichzeitig wischen und eine Taste drücken. Also ein weiterer Punkt an das Ezbook.

    Beide Touchpads kann man übrigens ganz schnell und leicht deaktivieren und aktivieren, und zwar mit Fn + F12 beim vBook und mit Fn + F2 beim Ezbook.

    Beide Touchpads haben keine Handballenerkennung. Wenn man also beim fleißigen Tippen versehentlich mit dem Handballen auf dem Touchpad zu ruhen kommt, und das passiert oft, dann verstellt man ungewollt den Cursor. Aber wie gesagt kann man bei beiden Geräten das Touchpad mit der genannten Tastenkombination schnell aus- und einschalten. Wenn man eine Maus angeschlossen hat, kann sie das Touchpad ohnehin ersetzen. Ein ausgeschaltetes Touchpad wird nur beim vBook durch eine LED angezeigt. Das Ezbook hat keine LED, die ein deaktiviertes Touchpad anzeigt. Punkt an das vBook.

    Das Ezbook wird mit der Freeware 'Karpolan Touchpad Blocker' ausgeliefert. Die Software erkennt die Nutzung der Tastatur und deaktiviert das Touchpad beim Tippen für einen kurzen selbst definierbaren Zeitraum. Ich habe die Software aber im Autostart Menu (im Task-Manager) deaktiviert. Man kann sie natürlich auch für das vBook installieren, ist also kein wirklicher Grund, der unbedingt für das Ezbook spricht.

    Das vBook hat darüber hinaus Shortcuts für die Bildschirmhelligkeit, die das Ezbook nicht hat. Punkt an das vBook.

    Was die Vielseitigkeit angeht, so ist das Ezbook ist ein 'klassisches' Notebook und hat keinen Digitizer eingebaut, ist also ein herkömmliches Display ohne Touchscreenfunktionalität. Das vBook ist ein Convertible und hat einen Touchscreen. Ich nutze die Convertible Funktion des Voyo nie, wohl aber die alternative Eingabe per Touchscreen. Das ist der große Vorteil, den ich im Voyo Notebook sehe. Und ich hätte mir schon ganz gern beim Ezbook auch einen Touchscreen gewünscht. Verwöhnt von meinem vBook, versuche ich deshalb ständig auf dem Display des Ezbooks herumzuwischen und zu touchen. Also zwei Punkte für Touchscreen und Konvertibilität an das vBook.

    Zum Lieferumfang des vBook gehört übrigens auch ein wertig aussehender mitgelieferter, über einen USB-Ladeanschluss aufladbarer aktiver Stift aus Metall, der über einen eingebauten 100 mAh Akku verfügt. Der Stift hat allerdings eine unangenehme Metall-Spitze. Damit möchte man nicht gern auf den Display herumkratzen. Deshalb habe ich ihn auch nie genutzt.

    Das Display des vBook hat 13,3 Zoll Diagonale und ist hochglänzend. Auch eine Displayschutzfolie war im Lieferumfang dabei und bereits auf dem Display aufgebracht. Das Display des Ezbooks ist mit 14 Zoll etwas größer, ist matt, man kann es auch bei Sonnenlicht noch gut erkennen. Was die Bildqualität angeht, so liegen zwischen dem vBook und dem Ezbook Welten. Das Display des vBook ist hervorragend, blickwinkelstabil, hell und mit satten Farben und Kontrasten. Das Ezbook Display ist nichts von allem. Das Display des Ezbook ist wirklich ziemlich schlecht und blickwinkelabhängig, vor allem bei Draufsicht sind alle Farben fade, kontrastarm und hell. Es ist um Größenordnungen schlechter als das vBook Display. Das sind mindestens zwei Punkte für das vBook. Alle folgenden Display Vergleichsfotos habe ich bei 50% Bildschirmhelligkeit gemacht.

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    In das Touchpad eingelassene, integrierte rechte und linke Klick-Tasten haben beide Notebooks. Die Konvektivität mit zwei USB Anschlüssen ist auch identisch. Aber was in meinem Fall der größte Nachteil meines vBooks ist, sind die seitlichen Tasten für Einschalten und Lautsprecherwippen, die mechanisch nicht stabil sind und außerdem nicht versenkt sind, so dass sie viel zu leicht versehentlich gedrückt werden können. Wenn ich das Notebook anhebe oder rechts USB oder Stromversorgung anschließe, ist es schon oft vorgekommen, dass ich dabei unabsichtlich auf die Taster auf der linken Seite gedrückt habe und damit versehentlich das Notebook eingeschaltet habe. Die Qualität der Taster ist nicht sehr hoch. Die Lautstärke+ Wippe ist dabei schon kaputt gegangen und schaltet nun nicht mehr richtig. Der Mikrospeicherkarten-Slot rastet auch nicht mehr beim Einschub einer Speicherkarte ein, so dass die eingebaute Feder die Speicherkarte immer wieder von selbst heraus drückt. Das konnte ich zwar durch zwei Lagen Tesafilm auf der Micro-SDXC Karte beheben, wodurch die Speicherkarte nun fest geklemmt ist, macht aber keinen guten Eindruck. Ob das bei allen Geräten so ist, oder ich nur ein Montagsgerät erwischt hatte, weiß ich nicht.

    Das alles hat das Ezbook nicht. Alle Tasten sind auf der Keyboardfläche. Seitliche Tasten am Gehäuse gibt es nicht. Auch der SD-Karten-Slot scheint in Ordnung zu sein. Dicker persönlicher Punkt an das Ezbook.

    Beim vBook drücke ich ständig versehentlich die Enter Taste, weil ich sie aufgrund einer anderen Position und Größe ständig mit Shift verwechsle. Das passiert mir beim Ezbook nicht, denn dort ist das Layout von 'Enter' und 'Shift' so wie es sein soll. Punkt and das Ezbook.

    Rechenleistung: Die Benchmarkmessungen überlasse ich anderen. Ich surfe mit beiden Notebooks (mit oft vielen Tabs gleichzeitig) und mache etwas LibreOffice etc., und enttäuscht hat mich keines der beiden Geräte. Alles läuft flüssig. Vielleicht bin ich etwas beeinflusst in meiner Meinung, weil ich bei TechTablets hörte, dass das Ezbook (mit dem Z8300 Prozessor) die beste Performance in seiner Geräteklasse hatte, und ich neige nun dazu, das auch so empfinden. Aber bevor ich das Ezbook hatte, war ich mit meinem vBook ebenso zufrieden, und bin es noch. Wie dem auch sei, der Z8350 Prozessor im Ezbook ist etwas performanter und angeblich energiesparender (dazu gleich mehr), also geht der Punkt an das Ezbook.

    Eines von den wenigen Benchmarks, die ich deswegen doch mal gemacht habe ist das Benchmark von cpu-z, und es zeigt fast gleiche Werte für beide Geräte.

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    Ein weiterer Punkt geht an das Ezbook für die eMMC Geschwindigkeit, die beim Ezbook sehr viel besser ist. Das ist der andere Benchmark, die ich gemacht habe.

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    Und auch die Bootgeschwindigkeit ist mir sehr wichtig, und weil das Ezbook deutlich bessere Datenlese und -Schreibraten hat, hat es auch beim Booten die Nase vorn.

    Wenn ich das Ezbook einschalte, geht im ersten Moment schon eine LED als Response an, nach drei Sekunden wird das Display aktiv, und nach 27 Sekunden kommt die Aufforderung zum Login.

    Wenn ich das Ezbook aus dem Hibernate-Modus hole, geht ebenfals im ersten Moment schon eine LED als Response an, nach zwei Sekunden wird das Display aktiv, und nach 20 Sekunden kommt die Aufforderung zum Login.

    Das vBook ist deutlich schlechter.

    Wenn ich das vBook einschalte, passiert erst einmal gar nichts. Das ist ziemlich verwirrend. Erst nach ca. acht Sekunden geht die blaue LED als Response an, nach 20 Sekunden wird das Display aktiv, und nach 45 Sekunden kommt die Aufforderung zum Login.

    Wenn ich das vBook aus dem Hibernate-Modus hole, geht ebenfalls erst nach ca. acht Sekunden die blaue LED als Response an, nach 20 Sekunden wird das Display aktiv, und nach 35 Sekunden kommt die Aufforderung zum Login.

    Das sind zwei Punkte für das Ezbook, ein Punkt für das schnelle Hochfahren und ein Punkt für die prompte LED Indikation direkt nach dem Einschalten.

    Ein kurzer Hinweis zum Hibernate Modus: er ist standardmäßig in Windows 10 deaktiviert, man muss ihn erst aktivieren, und zwar unter 'Power Options / Choose what the power buttons do / Shutdown Settings'. Dann erscheint im Power-Off Menu zusätzlich die Option 'Hibernate' die im Gegensatz zu ‚Sleep’ keinen Strom verbraucht.

    Den Rechener über Hibernate herunterzufahren hat übrigens neben dem schnelleren Hochfahren auch den Vorteil, dass man nicht von unerwarteten Updates überrascht wird, wie es bei 'Shut Down' immer zu den unpassendsten Zeiten passiert.

    Nebenbei habe ich noch eine Vermutung zum Ezbook 3 mit N3350 Prozessor. Der ist zwar ca. doppelt so leistungsstark wie unser Z8350 Prozessor, hat aber nur zwei statt der vier Kerne unseres Z8350 Prozessors. Bei allen Applikationen, die nicht speziell für Multicore Prozessoren optimiert wurden, mag er also das Ezbook 2 schlagen. Aber der eMMC Speicher bleibt derselbe in beiden Modellen, also müsste das Booten und Hochfahren des Ezbook 3 nicht schneller gehen als bei unserem Ezbook 2. Und deshalb habe ich es auch nicht bereut, jetzt nicht das Ezbook 3 zu haben.

    Zur Akkuleistung: Da ist das vBook mit gut vier Stunden richtig schlecht, und das Ezbook 2 mit ca. acht bis neun Stunden richtig gut. Die Werte gelten bei normaler Benutzung, Internet, durch die Menus und Programme gehen, und bei konstanter Bildschirmhelligkeit von 50%. Das ist also ein sehr dicker Punkt für das Ezbook.

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    Dennoch, auch wenn der Wert für das vBook absolut gesehen nicht sehr hoch ist, so hatte ich doch noch keine Akkulaufzeitprobleme gefühlt, bevor ich das Ezbook hatte. Aber ich benutzte das vBook bislang auch nur zu Hause als Surf-Notebook auf der Couch oder im Bett, und das Ezbook beabsichtige ich, unterwegs einzusetzen.

    Eine kleine unschöne Sache am vBook ist, dass die Windows Anzeige zum Akku keine Restlaufzeit berechnen kann. Dort steht immer 'Calculating…' während das Ezbook hier keine Probleme hat.

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    Kleiner Tipp: die Applikation 'BatteryBar' für die Akkumessung ist super. Ich möchte nicht mehr auf sie verzichten. Ich habe sie übrigens bei TechTablets abgeguckt, und finde sie wirklich gut.

    Der Sound ist bei beiden Notebooks etwas leise und gedämpft, weil die Lautsprecher bei beiden Geräten unten sitzen und auch nicht besonders laut sind. Irgendwo habe ich von einem Tweak dafür gelesen, und zwar die Applikation 'Equalizer APO' mit der man die Lautstärke höher einstellen kann. Das habe ich beim vBook gemacht und habe nun kein Problem mehr mit zu niedriger Lautstärke. Beim Ezbook habe ich es noch nicht gemacht, weil ich in diesen beiden Tagen noch nicht die Notwendigkeit dazu sah. Vielleicht sind die Lautsprecher des Ezbooks doch ein bisschen lauter als die des vBook?

    Eine unschöne Eigenschaft haben die Lautsprecher des Ezbooks allerdings, im Gegensatz zum vBook. Und zwar gibt es immer, selbst wenn die Lautstärke auf Null steht, einen lauten Knacks in den Lautsprechern immer dann, wenn ich eine Aktion wie USB-Device einstecken oder Auswerfen mache. Das hört sich nicht schön an. Ich würde da sogar einen Punkt an das vBook vergeben.

    Das Netzteil des vBook ist ein L-förmiger Netzteil-Knochen, der jede Notebooktasche dick ausbeult und man Angst haben muss, das sich bei höherem Druck der Stecker in das dünne Plastikgehäuse des Notebooks bohren könnte. Es ist ein 12V / 3A Netzteil. Merke: am Netzteil kann der Laie manchmal erkennen, ob das Notebook ein Budgetgerät ist. Wenn der Geschäftspartner, während er sein Lenovo, Dell oder HP Notebook herausholt, im Besprechungsraum beim vBook noch interessiert fragen würde, was denn das für ein interessantes Ultranotebook sei, würde er spätestens wenn er das Netzteil sieht, nur noch mitleidig blicken oder, noch schlimmer, schmunzeln.

    Das Netzteil des Ezbooks hingegen ist schlank und kompakt und liefert 5V / 3A. Auch hier haben wir glücklichen Besitzer des überarbeiteten Ezbooks einen Vorteil, denn in der ersten Version des Ezbooks war es noch dasselbe unförmige 12V / 3A Netzteil wie beim vBook. Hier können wir also einen schönen Punkt für das Ezbook vergeben.

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    Nicht so gut bei beiden Geräten sind die Längen der Anschlusskabel, die sind nämlich erbärmlich kurz. Beide Geräte sind absolut ungeeignet für Business-Meetings, falls die Steckdose nicht direkt vor einem auf dem Tisch ist.

    Aber ich habe dafür auch schon zwei mögliche Lösungen gefunden, das Netzkabel zu verlängern, nämlich entweder diese oder diese Alternative. Die erste Lösung ist etwas voluminöser und daher ein Nachteil beim Transport, während die zweite Lösung vielleicht nicht so professionell aussehen mag. Aber ich habe mich wegen des kleineren Volumens für die Lösung Nr. 2 entschieden und habe sie bereits bestellt.

    Nebenbei bemerkt sind die Netzanschluss- und Kopfhörer-Buchsen bei vBook und Ezbook genau auf gegenüberliegenden Seiten, verglichen zueinander. Ich muss mich also beim Power-Einstöpseln ganz genau konzentrieren, welches Gerät ich gerade vor mir habe. Denn leider sind die Buchsen von außen an den Geräten auch nicht unterscheidbar, beide haben 3,5mm Durchmesser, nur dass die Kopfhörerbuchse eine Klinkenbuchse ist, während die Netzanschlussbuchse eine Hohlsteckerbuchse mit den vermuteten Maßen 3,5/1,35mm ist.

    Was die Wifi-Konnektivität angeht, so hat das vBook bei Weitem die Nase vorn. Ich habe beide Geräte direkt nebeneinander gestellt, und das vBook hat mehr Netze gesehen und hatte den stärkeren Empfang. Obwohl ich in den meisten Testberichten von guten wifi Eigenschaften des Ezbooks gelesen habe, sind die wifi Eigenschaften meines speziellen Gerätes dennoch relativ schlecht und variieren darüber hinaus noch von Zeit zu Zeit. Es ist, als ob die wifi Empfindlichkeit kommt und geht. Ob das mit irgendwelchen Einstellungen, z.B. zur Energieeinsparung zusammenhängt, kann ich nicht sagen. Ich glaube es aber nicht, denn ich habe überall gesucht und bislang nirgendwo eine entsprechende Einstellung dazu gefunden. Auch der Realtek Treiber ist up-to-date.

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    Es ist zwar kein Showstopper, aber etwas unerwartet und unerfreulich ist das schon. Vielleicht ist das auch nur ein Problem meines persönlichen Gerätes. Dieser Punkt geht also an das vBook.

    Nun habe mir mal diesen wifi-Stick bestellt zum Ausprobieren. Mit einem Gutschein, den ich fand, waren es nur 4,45 Euro. Damit werde ich mal ausprobieren, ob ich damit ein besseres Wifi Signal haben werde.

    Noch ein paar Worte zu den Konkurrenten Ezbook 3 und Chuwi Lapbook 14.1:

    Auch die Version 3 des Ezbooks hat inzwischen mindestens zwei gute und objektive Reviews erfahren dürfen, allen voran Dank @zijin_cheng hier auf CM, aber auch TechTables hat ein inhaltlich gutes Review geliefert. Beide haben das Ezbook 3 ambivalent bewertet und dem Chuwi Lapbook 14.1 als Sieger erklärt. Aber Dank ihrer vorbildlichen Reviews würde ich persönlich doch eher das Ezbook 3 dem Chuwi Lapbook 14.1 vorziehen. Auch wenn die Testberichte das Chuwi als Sieger küren, so finde ich doch das Ezbook 3, vom etwas schwächeren N3350 Prozessor abgesehen, in fast allen anderen Punkten besser, es ist deutlich leichter, hat ein sehr gutes Temperaturmanagement, hat eine hervorragende Akkulaufzeit, und hat Shortcuts zur Trackpad-Deaktivierung. Und es hat, wie das Chuwi, einen internen M.2 Anschluß für eine SSD.

    Und während es das Ezbook 3 schon ab 178 Euro gibt, so ist das Chuwi Lapbook erst ab 220 Euro zu haben, und auch nur, wenn man Glück hat.

    Bereue ich es also, nicht auf ein Ezbook 3 Angebot gewartet zu haben?

    Nein.

    Warum nicht?

    Das Ezbook 2 hat, wie oben beschrieben, eine hervorragende Überarbeitung bekommen. Die Probleme mit der Temperatur und der wabbeligen Tastatur haben wir nun nicht mehr. Das Ezbook 3 ist zwar besser hinsichtlich des Formfaktors (dünnere Bezel) und des Prozessors, evtl. hat es auch eine geringfügig bessere Akkulaufzeit, aber das Ezbook 2 hat wohl eine bessere Gehäusequalität, Edit: einen Metalldeckel, das beleuchtete Jumper-Logo, und eine einheitliche silberne Farbgebung. Und das ist es, warum ich persönlich das Ezbook 2 dem Ezbook 3 vorziehe: mir gefällt die Gehäuseform so gut, der Displaydeckel ist hauchdünn, die nur etwas dickere Bezel unterstreicht noch einmal die schlanke Form, alles ist konsistent und einheitlich ausschließlich in Silber gehalten und nicht schwarz - silber gemischt wie beim Ezbook 3 und vor allem: die Form des Gehäuses finde ich perfekt.

    Darüber hinaus vermute ich, dass es gar nicht mal langsamer bootet als das Ezbook 3.

    Ich würde das Ezbook 3 hingegen dem Chuwi Lapbook 14.1 vorziehen, weil ich großen Wert auf Shortcuts zur Trackpad-Deaktivierung lege, die das Chuwi Gerät nicht hat. Und das Chuwi Gerät ist schwerer, weil absichtlich ein Metallgewicht eingebaut wurde, um ein Gegengewicht zum Display zu bilden. Das widerspricht doch irgendwie der Grundidee eines leichten Ultranotebooks, nicht wahr?


    Zusammenfassung:

    Wenn ich die Punkte zusammenzähle, komme ich auf 9 Punkte für das vBook und 12 Punkte für das Ezbook. Damit sollte das Ezbook in meiner persönlichen Wertung gewonnen haben.

    Jedoch, meine gefühlte Meinung dazu ist ambivalent. Ich mag beide Geräte. Das vBook sehe ich mehr als Couchsurf-Gerät für zuhause an. Aber das Ezbook plane ich unterwegs einzusetzen. Es gefällt mir in seiner Form besser, es fühlt sich leicht an, und passt, weil es so flach ist, auch in jede Tasche. Die mechanischen Probleme meines vBooks sind der größte Nachteil, den ich mit dem vBook habe. Und weil mir Akkuleistung sehr wichtig ist, ist auch das ein Grund, der für das Ezbook spricht. Der größte Vorteil des vBooks hingegen ist das Touchdisplay und das sehr gute Display sowie der viel bessere Wifi-Empfang.

    Zum Schluß noch ein Tipp, den ich auch schon anderswo gegeben habe: gut zu beiden Notebooks passt eine kleine flache Maus. Für mich ist es die neue Xiaomi Bluetooth Maus. Dank Bluetooth-Protokoll wird kein USB-Slot belegt und insbesondere dank der modernen Bluetooth Version 4.0 muss ich mir über das Energiemanagement der Maus keine Sorgen mehr machen, da gibt es kein automatisches Abschalten nach einer Weile wegen Energiesparmodus mehr. Seitdem ich diese Bluetooth 4.0 Maus habe, habe ich meine alte Bluetooth 3 Maus in die Grabbelkiste geschmissen.


    Fazit:

    Was wäre also mein perfekten Low-Cost Ultranotebook?

    Das wäre eine Mischung aus allen genannten Geräten:
    - Der Prozessor des Chuwi,
    - Der schnelle eMMC Speicher des Ezbook 2
    - Die Form, das Gewicht und die Tastatur des Ezbook 2
    - Die Qualität des vBook Displays
    - Die Touchscreenfunktionalität des vBooks
    - Die Wifi Eigenschaften des vBooks
    - Die Akkuleistung des Ezbook 2 oder 3
    - Und das alles für nicht mehr als 200 Euro.

    Aber weil es das alles nicht zusammen gibt, bin ich mit der zweitbesten Lösung auch zufrieden, und die ist, sowohl das Ezbook 2 als auch meine Version des Voyo vBook V3 zu besitzen.

    Das vBook bleibt mein Surfbook für zu Hause, während ich das Ezbook 2 auch für unterwegs einsetzen werde.

    Und weil ganz viele CM Mitglieder das Ezbook 2 ebenfalls haben, hoffe ich auf viele Reaktionen, entweder Zustimmungen oder Widersprüche oder Ergänzungen zu meinen eigenen Erfahrungen.

    Und nun allen ein schönes Wochenende.
    Fazit:
    Das perfekte Low-Cost Ultranotebook wäre eine Mischung aus allen genannten Geräten.
     
    000marc, ColonelZap, mikeeee und 2 andere sagen Danke für diesen hilfreichen Beitrag.
  2. Klausl13
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    @mibome : vielen, vielen Dank!!!
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    mibome sagt Danke für diesen hilfreichen Beitrag.
  3. mikeeee
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    Danke @mibome !!!

    auf deine Anregung bzgl. der Verlängerung des Ladekabels habe ich mir ein [USB + 3,5mm x 1,35mm Kabel] in der Bucht geordert. Dann kann ich hoffentlich bequem per PowerBank nachladen, wobei das bei dem Jumper ja glücklicherweise nur selten erforderlich ist
     
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  4. mibome
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    mibome Well-Known Member

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    Wow, danke fuer den Tipp. An Powerbank-Laden oder Smartphone-Netzteil-Benutzung hatte ich gar nicht gedacht, aber ja, wenn die Stromstaerke gross genug ist, sollte das ja eigentlich funktionieren.

    Deine Erfahrungen werden mich mit Sicherheit interessieren.

    Das mit dem Innendurchmesser von 1,35mm beim Hohlsteckers war nur meine Vermutung, weil das die Standardgroesse ist. Deshalb habe ich mir auf Verdacht das im Bericht verlinkte Verlaengerungskabel bestellt. Wenn es da ist, werde ich auch darueber berichten.
     
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  5. Klausl13
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    Klausl13 Well-Known Member

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    Das Usb-Kabel wär super, wenn es paßt.
    Mit nur 1 Ladekabel ist man ja aufgeschmissen.
    Bei mir kostet der Versand vom Kabel über 39 Euro.Da hab ich gleich 5 Stück einzeln bestellt*gg*.
    Liegt wahrscheinlich am Browser oder an der österr.Versandadresse.
     
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  6. mibome
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    mibome Well-Known Member

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    Echt? Fuer ein Kabel von HK nach Oesterreich? Da muss es doch bei AliExpress oder ebay andere gute Angebote mit kostenlosem Versand geben. Das oben von mikeeee gezeigte Angebot hat kostenlosen Versand nach DE. Und von DE nach Oesterreich sind es nur 3,20 fuer eine Warensendung und sogar nur 1,50 fuer einen Kompaktbrief bis 50 Gramm.
     
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  7. Klausl13
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    @mibome : sicher gibt's was, hab's in den Warenkorb gelegt und schön geschaut.
    Jetzt wart ich auf die Info von @mikeeee und dann such ich erst.
     
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  8. mibome
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    @Klausl13 : Liefert amazon.de eigentlich kostenlos nach Oesterreich? Wenn ja, dann gibt es dort noch zwei Stunden lang ein Blitzangebot von einem kleinen portablen externen DVD Brenner fuer 15,99 Euro, bei dem auch schon so ein 'Hohlstecker auf USB' Stromkabel beiliegt.

    https://www.amazon.de/DVD-Laufwerke-Amotus-tragbaren-Schriftsteller-Notebooks/dp/B01MAWMTII/

    [​IMG]

    [​IMG]
    (Bildrefs.: amazon)

    Da haette man dann also fuer weniger Geld nicht nur ein Kabel, sondern 'kostenlos' dazu noch gleich einen ganzen Brenner fuer 16 Euro.

    Das waere ohnehin fuer den Einen oder Anderen ein sinnvolles Zubehoer fuer unsere Ezbooks.

    Na ich habe ja noch rund zwei Stunden Zeit, mal zu ueberlegen, ob ich es bestellen soll ;)
     
  9. Klausl13
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    Klausl13 Well-Known Member

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    @mibome : nicht alles und wenn, dann meist ab 29 Euro.
    Weißt Du die genaue Bezeichnung des Steckers vom Ladegerät vom Ezbook(8300)?
    Diese 1,35 mm sind eine Vermutung?
     
  10. mibome
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    Ja, der innere Durchmesser ist nur meine Vermutung, aber eine ziemlich sichere Vermutung. Warte einfachbab, bis ich das Verlängerungskabel von AliExpress habe, dann werde ich es Dir mit Sicherheit sagen können.
     
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  11. ender24
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    ich hab mir auch eines der von dir vorgeschlagenen Verlängerungskabel bestellt! danke für deinen tollen Bericht, auch wenn ich ihn mir noch nicht ganz intensiv zur Gemüte führen . wollen gleich zur Hagebaumarkt und Obi, uns noch einige Wohnzimmer und Küchentüren angucken :grin:
    und ich brauch endlich neuen Fernseher!
     
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  12. mibome
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    Hier angehaent habe ich eine Liste von allen installierten Treibern auf meinem Ezbook 2, mit der Freeware 'Double Driver' erstellt. Damit habe ich auch alle Treiber gesichert. Das Programm muss noch nicht einmal installiert werden, weil es portable ist. Der Treiber-Dump von allen Treibern ist bei mir knapp 240MB gross. Das war zu gross, um es hier abzulegen. Deshalb empfehle ich Euch, falls Ihr mal in Probleme rennen solltet, auch vorsichtshalber eine Sicherung aller Treiber anzulegen und abzuspeichern.

    Fuer die, die vergleichen wollen, habe ich hier ebenfalls eine Zusammenfassung der gesamten HW meines Geraetes angehaengt, mit 'HWinfo64' erstellt und abgelegt.

    Wenn Ihr schon bei Vorsichtsmassnahmen seid, bitte vergesst nicht, den Windows-Key auszulesen und aufzuheben, falls Ihr ihn irgendwann man brauchen solltet. Dafuer gibt es ja einige Freeware Programme, die man noch nicht einmal installieren muss, z.B. 'ProduKey'.

    Und schlussendlich waere ein komplettes 'System Image' ueber 'Rechte Maustaste auf das Windows Symbol links unten / Control Panel / System and Security / Backup and Restore (Windows 7) / Create a system image' eventuell auch nicht verkehrt, anzulegen. Wobei ich zugeben muss, dass ich dafuer selbst auch noch zu faul war.
     

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  13. OnDreek
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    Moin,
    wenn das beim Ezbook genauso ist wie beim VBook würde ich als erstes eine komplette Sicherung der AKTUELL installierten Windows-Version machen. Fragt mich nicht warum, aber ich habe den Key meines VBooks vor dem neu-aufsetzen ebenfalls ausgelesen und gesichert um ihn danach bei der Neu-Installation zu verwenden. Leider ging das nicht. Der Key wurde nicht akzeptiert. Ich habe das System mit dem Image von der Microsoft-Homepage neu aufgesetzt. Dies hat natürlich nur meinen Key akzeptiert den ich von der Uni nutze.

    Ich weiß nicht was Voyo da gemacht hat oder ob das irgendwelche OEM Versionen sind - aber verkaufen kann ich das Teil so natürlich nicht. Es gibt ne Anleitung auf der Voyo-Homepage mit den original Installationsdateien, aber die muss mann erstmal verstehen. :rolleyes:
     
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  14. mibome
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    Kann es vielleicht sein, dass es unterschiedliche regionale Windows Images gibt und die Keys an die Version bestimmter geografischer Versionen gebunden sind? Wenn man dann das Windows Image von der MS Seite läd, wird vielleicht automatisch die Version für die eigene geografische Region heruntergeladen, vielleicht 'West Europa'. Vielleicht gibt es ja eine chinesische Windows Version, auf die der Key begrenzt ist? Man müsste das Neuaufsetzen mal mit so einem offiziellen Windows Image von der MS Seite, halt aber nur für China, versuchen. Wenn man an so ein Image kommen sollte.

    Auf meinem Voyo sind oft chinesische Windows Hinweise, z.B. wenn der Defender etwas machen will. Und viele der Microsoft Treiber auf meinem vBook haben chinesische Beschriftungen.

    Wie gesagt, ich habe keine Ahnung, das ist nur eine total freie Vermutung.
     
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  15. OnDreek
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    klingt plausibel. sobald mein lapbook da ist, stehe ich eh unter zugzwang. dann versuche ich es mit dem image der voyo homepage.
     
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  16. mibome
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    So, jetzt habe ich alles zusammen, was mir so an Sicherungen einfiel:

    1) Windows Key mit 'ProduKey' ausgelesen und aufgeschrieben.

    2) Treiber-Dump mit 'Double Driver' erstellt und auf einer externen HD abgespeichert.

    3) System-Image über 'Rechte Maustaste auf das Windows Symbol links unten / Control Panel / System and Security / Backup and Restore (Windows 7) / Create a system image' erstellt und auf externer HD abgespeichert.

    4) Recovery USB-Stick über 'Win + R / recoverydrive.exe / Back up System for Recovery Drive' erstellt.

    5) Externen DVD-Brenner angeschlossen und eine System Repair Disk über 'Rechte Maustaste auf das Windows Symbol links unten / Control Panel / System and Security / Backup and Restore (Windows 7) / Create a System Repair Disk' erstellt.

    Jetzt habe ich hier also HDs, USB-Sticks, und CDs liegen und weiß dennoch nicht, wie der ganze Kram im Falle des Falles anzuwenden ist hahaha... Hoffe aber auch nicht, dass ich dazu irgendwann mal Veranlassung zu haben muss.
     
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  17. mibome
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    Einen Punkt, den ich im Erfahrungsbericht vergessen hatte zu erwähnen, ist die Qualität der Frontkamera des Ezbooks. Ich hatte ein paar Testfotos gemacht und dabei festgestellt, dass die Kamera wirklich keinen Preis gewinnen kann. Sie ist maximal für Online Chats wie Skype oder LINE geeignet, aber nicht für mehr. Und selbst dafür ist sie nicht so gut, denn sie lässt mich in einem schlechten Licht dastehen, wie das originale unbearbeitete Beispielfoto zeigt.

    WIN_20170305_15_32_03_Pro.jpg
     
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  18. Tob8i
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    Das Laden des Ezbook über USB dürfte übrigens nicht funktionieren oder nur sehr langsam. Das beigelegte Netzteil hat genau zwei Pole am Stecker, + und -. USB hat auch diese zwei Pole für die Versorgungsspannung, aber über die zusätzlichen Datenleitungen bestimmt das Netzteil, wie viel Strom es liefern darf. Wenn diese Kommunikation mit dem zu ladenden Gerät nicht stattfindet, wird nur mit 0,5A oder maximal 1A geladen.
     
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  19. mibome
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    In Rekordzeit kam mein Verlaengerungskabel fuer das Netzteil an. Es war dieses Angebot von dem AliExpress Haendler "LeTaoXing Factory Store", und er hat das Kabel in 1,5 Meter und in 3 Meter Laenge. Ich habe fuer mich entschieden, dass mir 1,5 Meter reichen sollten.

    [​IMG]
    (Bildref.: AliExpress)

    Und jetzt kam es also, wie gesagt, in Windeseile an, und was soll ich sagen? Es passt und ist die perfekte Ergaenzung fuer das zu kurze Ezbook Netzkabel. Und was auch schoen ist: es passt gleichermassen fuer mein Voyo vBook.

    IMG_20170310_184910.jpg IMG_20170310_184925.jpg

    Und nun laed mein Ezbook also mit schoenem langen Netzkabel.

    Und dass das Kabel so gut passt, ist nun auch die Bestaetigung, dass der Hohlstecker 3,5/1,35mm die richtige Steckergroesse ist.

    Der Haendler war darueber hinaus sehr freundlich. Obwohl es sich nur um diesen kleinen Artikel handelte, hat er mich hoeflich informiert, sogar mit Foto des Umschlages, als die Sendung verschickt wurde, und er hat mir im Falle eines Problems Service versprochen. Als Dank mache ich hier einfach mal freiwillige Werbung fuer ihn und hoffe, dass er noch so manches Verlaengerungskabel an ebenso glueckliche Ezbook Besitzer verkaufen moege.

    Ali_Message.jpg


    Uebrigens, angesichts der neuen Gearbest Flash-Sales vom Ezbook 2 und Ezbook 3: ich hoffe insgeheim, dass das Ezbook 3, wie zuvor auch schon unser Ezbook 2, einen Prozessor Upgrade auf den N3450 und eine mechanische Verbesserung bekommen wird. Momentan ist das Ezbook 3 deutlich guenstiger als das Chuwi Lapbook, und muss es ja auch sein, weil in jedem Review, das ich so gelesen und gesehen habe, das Chuwi als Sieger gekuert wird. Ich finde allerdings persoenlich, dass das Ezbook 3 einige Alleinstellungsmerkmale gegenueber dem Chuwi hat. Aber die Mehrheit denkt nicht so. Also wurde es mich nicht wundern, wenn es in nicht allzu ferner Zukunft eine Upgrade Version des Ezbook 3 geben sollte. Und solange das nicht der Fall ist, bin ich mehr als gluecklich mit meinem Ezbook 2, und will es auch gar nicht gegen das Ezbook 3 eintauschen.

    Und nun ein schoenes Wochenende an Euch alle.

    Edit:

    Und was es eben gerade auch gab, war der Anniversary Update auf Windows Version 1607. Jetzt ist mein System knapp 30GB gross, OK, davon sind aber allein gut 14GB das loeschbare 'Windows.old' Verzeichnis. Weil ich noch 32GB frei habe (und dann noch zusaetzlich 64GB auf der SD Karte) kann ich das Windows.old Verzeichnis getrost erst einmal stehen lassen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. März 2017
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  20. Klausl13
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    Klausl13 Well-Known Member

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    Chuwi Hi10
    @mibome : wo steckstn das andere Ende an ?
    Und das Usb-Kabel von @mikeeee passt dann auch oder ?